4. Januar 2017 im WinterQuartier

 

 

Neujahrsempfang

 

und Hans Peter Fischer zeigt einen seiner Kanadafilme

 

Neujahrsempfang des Schmalfilm & Video Club Saarbrücken e.V. Im „ Winter - Quartier “ in Schwalbach.
Trotz der Aussicht auf einen wohlig warmen Filmsaal und eisgekühlten Sekt folgten nur wenige der Einlad- ung unseres 1. Vorsitzenden Johannes Winter.
Vielleicht lag es an der Grippewelle zum Ende des vergangenen Jahres, am derzeitigen Winterwetter oder einfach am „ inneren Schweinehund “ dass sich nur 5 Filmbegeisterte einfanden um dem Vorsitzenden beim Leeren der Sektflaschen zu helfen und beschwingt mit Hans Peter Fischer auf Kanada Tour zu gehen.                           a. d.

18. Januar 2017 im WinterQuartier

Wettbewerbsfilme KKC Oberammergau 

 

Es fanden sich an diesem Abend  8 Filmfreunde ein um die Wettbewerbsfilme vom Kofel Kamera Club Oberammergau zu bewerten. Die Filme wurden in folgender Reihenfolge vorgestellt und von allen Anwesenden nach Punkten von 1-10 bewertet.

 

Barbara und Johannes Winter bewerteten ihre eigenen Filme nicht mit. 

 

Abgeblitzt. HDV –Blue-Ray                   Autor  Knut Hagenauer     51 Punkte    Platz 1

Natur und Kultur  HDV Blue Ray          Autor  Vitus Fenzel            49 Punkte    Platz 2

Taufe von  Ella     HDV  Blue Ray         Autor Barbara Winter        44 Punkte    Platz 3

Leopoldsteiner See  HDV  Blue Ray    Autor Manfred  Strowig      43 Punkte    Platz 4

Hallstadt               HDV  Blue Ray        Autor  Manfred Strowig      41 Punkte    Platz  5

Das Saarpolygon  HDV  Blue  Ray      Autor   Johannes Winter    41 Punkte    Platz 5

 

Nach jedem Film wurde nach der Bewertung ausgiebig  und sehr sachlich diskutiert. Wir bedanken uns bei unseren Freunden aus Oberammergau dass wir auch in diesem Jahr mit Ihren Filmen wieder einmal über den Tellerrand unseres eigenen Schaffens hinaus blicken konnten.

 

Wir wünschen den Filmfreunden viel Spaß bei der Bewertung unserer Wettbewerbsfilme die im Gegenzug im KKC Oberammergau stattfinden wird.                                                     J.W.

 

 

01. Februar 2017 Norbert Lohmann zeigt S8 Filme

Autorenabend mit Norbert Lohmann. Es war eine Reise in die Zeit des Super 8 Films mit all den Eigenheiten in Bild und Ton.
Zum Einstieg sind wir 1989 „Mit dem Knoblauch – Schoner unterwegs“ in der Kroatischen Adria unterwegs. Bei der Yacht handelt es sich um einen Dreimast – Stagsegelschoner mit ca. 450 Tonnen Verdrängung und Platz für ca. 30 Gäste und Crew. Leider wurde kaum unter Segeln gefahren da der Zeitplan eingehalten werden musste. Nur so war es möglich neben der „Perle der Adria“ Dubrovnik auch die Häfen der vorgelagerten Inseln wie z.B. Korcula, Solta, Stari Grad oder gar Split anzulaufen. Neben vielen Sehenswürdigkeiten, Ausflüge in die wilde Küstenlandschaft mit ihrer Flora und Fauna zeigte Norbert auch das Bordleben und Badeausflüge.
Der 45 minütige Film war, trotz diverser Tonprobleme, sehr unterhaltsam. S8 mm auf Stereotonspur nachvertont.


Film Nr. 2 führte uns mit „Max & Moritz auf Menorca“ auf die Balearen. Wie recht gut ins Bild gesetzt, befand sich 1975 der Tourismus auf der nord-östlichsten Insel der Balearen noch in den „Kinderschuhen“. Demzufolge hatten Max (Christoph) und Moritz (Holger) so ihre Probleme. Dem Autor ist es recht gut gelungen, mit seinem Kommentar in Reimform und entsprechenden Szenen an die Anekdoten von Wilhelm Busch anzuknüpfen.
31 Minuten, S8 mm auf Stereotonspur nachvertont


Mit „Wo der Rauch donnert“ entführte uns Nobert Lohmann nach Afrika Mitte der 90iger Jahre. Mit dem rauchendem Donner waren die Victoria-Fälle des Sambesi, zwischen den Grenzstädten Victoria-Falls in Simbabwe und Livingston in Sambia, gemeint. Besonders gut konnte man den „Rauch“, in Form von Wassernebel, beim Überfliegen der gewaltigen Wasserfälle sehen.
Weiter ging die Reise zu einer Camping-Safari im Okovango Delta in Botswana. Die Ausflüge zu Land und Wasser brachten Die Zuschauer auf Tuchfühlung mit Flußpferden, Krokodilen, Antilopen und vor allem Elefantenherden. Auch die Eindrücke vom „Camperleben“ kamen sehr gut rüber.
Der 31 minütige Film wirkte sehr unterhaltsam und kurzweilig.


Zum Abschluss des Super 8 Abends ging es zu den Galapagos Inseln im östlichen Pazifischen Ozean und westlich der Ecuadorianischen Küste. Die Inseln gehören zu Ecuador, sind zu 97% Naturschutzgebiet, und gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Norbert gab dem 30 minütigen Film aus dem Jahre 1985 in Anlehnung an die Transportmittel zwischen den Inseln den Titel „Arche Noah im Pazifik“ .
In der Tat war man bei den mehrstündigen Fahrten zu den verschiedenen Inseln wie: Santa Cruz, Isabela, Floreana, San Christobal und Baltra in „Nussschalen“ unterwegs. Was heute undenkbar wäre war scheinbar damals Standard. So ist es glaubhaft dass bei rauer See oft das Mittagessen „(r)ausfiel“ ..... Doch hatte sich der Einsatz gelohnt. Ob Riesenschildkröte, Pinguin, Meeresechsen, Rote Klippkrabben, Fregattvögel, Seelöwen oder gar der Blaufußtölpel - alle konnten aus nächster Nähe beobachtet werden.
Heute im Zeitalter der Massen-Kreuzfahrten wird der sanfte Tourismus jener Tage, wie Super 8, wohl der Vergangenheit angehören.                                                a.d.

 

15.02.2017 Daniel Winter zeigt    3D Kinotechnik

Dieses mal war es kein Autorenabend. Aber nicht minder interessant. Filme der 3. Art wurden gezeigt. Genauer gesagt: Es waren 3D Filme. Organisiert im WinterQuartier von unserem Filmfreund Daniel. Viel Mühe hatte er sich bei den Vorbereitungen gemacht. Die Technik hat er ohnehin zu Hause - vom Player bis zum Beamer - alles da. Und natürlich eine ganze Reihe 3D Filme.   

Auf diesen Abend hatte er sich gut vorbereitet. Filme und Brillen von den Anfängen bis zur heutigen aktuellen Technik wurden ausgiebig erläutert. Und dann natürlich die Filme. Aus einem reichhaltigen Sortiment (ob Fluch der Karibik oder Avatar) wurden die spektakulärsten Szenen vorgeführt. Für 3D Freunde verging die Zeit wie im Flug.                            PLH

Treffen der Filmfreunde im WinterQuartier - 1. März 2017

Johannes Winter zeigt  einen Super 8 Film einer Kenia Reise aus dem Jahre 1976 - zur Erinnerung an den Filmfreund Zeno Bierling vom KKC Oberammergau.

 

 

Erstes Treffen im Clubheim - 15.3.2017 - 20.00 Uhr

 

Clubabend mit einem Film von Herrn Köhne

 

Der Autor entführte uns nach Ecuador und den Galapagos Inseln. Lothar Fernsner hatte diesen Film auf DVD digitalisiert. „Bilder aus Ecuador“ in 35 Minuten aus den siebziger Jahren hat der Autor für uns bereit gehalten und damit unter Beweis gestellt, dass es damals noch ein Abenteuer war, einen solchen Film zu drehen. Hervorragend hat er in Köhne-Manier diesen Film kommentiert und sehr abwechslungsreich gestaltet. Egal ob Kinder, Rohkaffee, kleine Frösche oder der Nebenfluss des Amazonas, alles hat er ins rechte Licht gerückt und sehr gut dargestellt, so dass man auch einen Überblick über das Land bekam. Gegen Ende des Films, verweilte er noch auf den Galapagos Inseln um mit herrlichen Bildern von den dort lebenden Tieren zu berichten. Allerdings hätte der Film noch besser gewirkt, wenn man ihn nachvertont hätte. Man hätte so das u.a. Projektor Geräusch vermieden. Für das digitalisieren herzlichen Dank an Lothar Fernsner, der diesen Film direkt von der Leinwand abgefilmt hat.

 

Im nächsten Film ging es in 15 Minuten um „Gedanken zum Nachdenken“ aus der jüngeren Zeit. Hervorragendes Bildmaterial hat der Autor Winfried Götzinger zu einem sehr gelungenen Werk gemacht. Ob Constantin Wecker oder Louis Armstrong mit Ihren Songs, oder das hervorragende Bildmaterial, sowie die Gedanken des Autors  waren sehenswert. Ein Film, aber nicht nur zum Nachdenken.                                                      w.k.

 

 

29.03.2017 im Clubheim                                         (Mitgliederversammlung mit Neuwahl)

 

 

Der Vorstand ist neu gewählt

 

 

 

 

 

V.l.n.r. Lothar Höhne, Lothar Fernsner, Hans Peter Fischer, Johannes Winter, Werner Kraus

 

Die Vorstandswahlen verliefen erwartungsgemäß ohne große Veränderungen ab. Lediglich ein neuer Beisitzer ergänzt den bisherigen Vorstand (Hans Peter Fischer).

 

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung stellte Johannes Winter einen neu aufgenommenen Film vor. Mit seiner neuen Kamera hatte er den Karnevalsumzug in Schwalbach-Griesborn aufgenommen. Zur Technik dieser Kamera erläuterte er die Möglichkeit der Funkübertragung.                                                WK/PLH

 

12.04.2017 Mittwoch Clubheim        Autorin Ulla Grüten stellt Filme vor

 

Beeindruckende Bilder hatte Sie mitgebracht. Auch hervorragend kommentiert von Ihrem Mann. Im September 2006 waren sie auf der „Antiken Seidenstrasse“ in der Taklamatan Wüste in China unterwegs. In hervorragenden Bildern (egal ob Tiermarkt in Kashgar oder auf der Seidenstrasse selbst) Sie hat immer in der Totalen oder Halbtotalen einen hervorragenden Film gezeigt der u.a. auch das Leben in der Wüste darstellt.

 

Das südostasiatische Myanmar auch Birma genannt war ein Reiseziel. Im Osten und Norden durch Thailand und Laos begrenzt. Außerdem durch Bangladesch und Indien sowie China. Das Erste, was der Reiseleiter sagte war: Das Filmen sei nicht gestattet. Welch eine Belastung für einen Videofilmer. Unsere Autorin hielt sich nicht daran. Gott sei Dank. „In Birma unterwegs“ nannte Sie den im März 2007 entstandenen Film von 30 Minuten Länge. Zunächst ging es mit einem Heißluftballon über die Pagoden der Provinz. In Mangun auch zur größten Glocke der Welt. Auch der Goldene Felsen wurde in den Blick genommen. Auch hier kann man Ihr eine ruhige Kameraführung nachsagen. Immerhin hat Sie ohne Stativ gefilmt. In hervorragenden Bildern, auch mit einem herrlichen Kommentar versehen, hat Sie uns Myanmar näher gebracht. w.k.

 

 

Sondereinsatz im Clubheim am 22. April 2017

In unserem Clubraum gibt es nicht nur die angenehmen Treffs mit schönen Filmen und Filmbesprechungen. Da geht auch schon mal etwas schief. Der Zahn der Zeit hat an einem Wasserrohr genagt. Und so ist da auch mal ein Sondereinsatz notwendig, soll größerer Schaden vermieden werden. Axel Dillschneider und Johannes Winter stellten ihr handwerkliches Können unter Beweis. Die Wand freiräumen - das schadhafte Rohr abmontieren - neues Rohr besorgen - und dann muss das ganze neu installiert werden. Für Axel kein Problem. Und für das nächste Treffen ist alles wieder ok. Und keiner sieht ihn - den Sondereinsatz am Samstagnachmittag (nur der Mann mit der Kamera). Also - Danke an die fleißigen Handwerker.                                                  PLH

 

Autorenabend mit Miguel Capacés am 26. April 2017

 

Miguel war mal wieder viel unterwegs

 

Im November 2014 absolvierten Katalin & Miguel den letzten Teil des CAMINO DEL NORTE von Biarritz (Frankreich) bis nach Deba in der Provinz Guipuzcoa (Nordspanien) mit einer Distanz von ca. 100 km. Da der Jakobsweg unmittelbar an der Atlantikküste vorbeiführt gab es viel zu sehen.
 Mit stimmungsvollen Bildern in der Bucht von San Sebastian starteten wir die Tour Richtung Deba. Man merkte dass der Autor das „Strandleben“ sehr genoss und ausgiebig die Brandung, Leute beim Abendspaziergang, „Goldsucher“ bei der Arbeit, aber auch Spuren im Sand, in ausdrucksvollen Bildern festhielt. Auch die Stadt San Sebastian würdigte er mit sehr detailreichen Aufnahmen, die durch dezente Kommentare ergänzt wurden. Der Weg nach Zarautz führte über eine
 meist bewaldete Küstengebirgskette mit 
den Berggipfeln Igeldo, dem knapp 400 
Meter hohen Mendizorrotz und dem 365 Meter hohen Kukuarri. Trotz des vielen
 Grün wurde der nahe Atlantik immer wie der in die ruhigen Sequenzen einbezogen. Zwischen der Gebirgskette und dem Endziel Deba fing der Autor noch so manches architektonische Kleinod, wie im kleinen Fischerdorf Getaria, gekonnt mit der Kamera ein. Die Zuschauer erlebten, dank der guten Kameraführung und Kommentierung eine sehr „unterhaltsame Wanderung“, allein ein Kartenausschnitt mit Verlauf der Route hätte das Filmvergnügen voll abgerundet. HDV, Format 16:9, Länge 24 Minuten.

 

Der zweite Film von Miguel Capacés entführte uns ostwärts ins Land der Vampire, genauer nach Siebenbürgen oder Transsilvanien in
 Rumänien. Erste Station war
 Cluj-Napoca, besser als Klausenburg bzw. Kolozsvár 
bekannt. Dem Autor gelang es
 ausgezeichnet die Architektur-
 und Landschaftsaufnahmen 
durch Informationen zu der 
sowohl deutschen als auch ungarischen Vergangenheit
 Siebenbürgens abzurunden.

 

Besonders in Rimetea (rumänisch), Eisenburg (deutsch) sowie Torockó (ungarisch) waren die deutschen Wurzeln nicht zu leugnen. Da Siebenbürgen bis zum Ende des 2. Weltkrieges zu Ungarn gehörte, wird fast überall noch Ungarisch gesprochen. Deutsch wird kaum noch gesprochen da viele deutschstämmige Bewohner Siebenbürgens nach 1945 in den Westen ausreisten. Neben der alten Stadtmauer, der katholischen und orthodoxen Kirche, belegten die vielen Stahlskulpturen in der Stadt den deutschen Namen Eisenburg. Târgu Mures oder Neustadt ist die Hauptstadt des Kreises Mures und Universitätsstadt. Inmitten von Bergen, Wäldern und Seen besticht sie durch imposante Bauwerke wie den 1913 fertiggestellten Kulturpalast im ungarischen Jugendstil mit Majolika-Ziegel Fassade. Sie beherbergt neben der Philharmonie einen prachtvollen Spiegelsaal sowie ein interessantes Geschichts- und Kunstmuseum. Auch das Rathaus verfügt über eine imposante Innenausstattung mit Marmor und Fliesenspiegeln. Auf dem Weg zur Békás Schlucht mit dem gleichnamigen Stausee gab es noch einen Zwischenstopp in Borszék/Bad Borsec mit seinen Heilquellen. Die Kuranlagen hatten schon bessere Zeiten gesehen. Bekás Schlucht sowie Stausee sind Teil der südlichen Karpaten und zeigen deutlich warum dieser Teil der Karpaten, auch als Transsilvanien bekannt, den Mythos des Grafen Dragula entstehen ließen. Überwältigend die wild zerklüftete Berglandschaft. Ein Zwischenschnitt mit pittoresker Kirche und bemaltem Kirchturm bildete die Überleitung zur Weiterfahrt über den Gyimes Pass zur östlich gelegenen „Tausendjährigen Grenze“. Hier fand sich der krönende Abschluss „auf den Spuren von Drakula und seinen Genossen“ mit eigenwilligen Kopjafa (geschnitzte Holzstelen) und dem Sankt Anna See in der Nähe von Tușnad. Der See ist vulkanischen Ursprungs, liegt auf 946 m und ist max. 7 m tief. Durch Schwefelgase am Grund des Sees gibt es keine Vegetation und Wetterwechsel kündigen sich durch beißenden Schwefel- sowie Kohlendioxidgeruch an. Den Abschluss der Tour bildete die Kurstadt Sovota im Kreis Mures mit dem Salzsee Lacu Ursu (Bärensee) und dem größten Thermalbad Rumäniens wo auch „Schlammbaden“ möglich ist. Trotz der Länge von 60 Minuten kam, dank der abwechslungsreichen Bilder und guter Kommentierung, kam keine Langeweile auf. Das Tüpfelchen auf dem „i“ wären jedoch, wie schon im ersten Film, Kartenausschnitte gewesen. HDV, Format 16 : 9, Länge 60 Minuten

 

Im letzten Beitrag entführte uns Miguel Capacés in das Land seiner Väter, nach Aragon – Ostspanien. Erste Station war Teruel, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, am Zusammenfluss des Rio Guadalaviar und Rio Alfambra gelegen. Die 35000 Einwohner zählende Stadt ist insbesondere für ihre Mudéjar-Bauwerke weithin bekannt. Mudejaren oder Mudéjares waren Muslime, die im christlichen Spanien des 12.–13. Jahrhunderts, weiterhin ihre Religion ausüben, durften aber lediglich als Landarbeiter bzw. überwiegend als Handwerker (Töpfer, Tischler, Gärtner, Maurer etc.) ihren Lebensunterhalt verdienen. So kamen Materialien (Ziegelsteine) sowie Bauformen und Dekore aus der islamischen Architektur zum Einsatz, wie insbesondere an der Kathedrale von Teruel zu bewundern. Zum Abschluss wurde noch die 1000 Seelen Stadt Albarracin 1171m hoch gelegen vorgestellt. Die Festungsstadt wurde im 11. Jahrhundert von der Berber-Dynastie der Banu Racin als Taifa-Emirat gegründet. HDV, Format 16 : 9, Länge 24 Minuten

 

Es war mal wieder schön, abseits der Touristenrouten, das Landesinnere von Nordspanien erkunden zu dürfen.        a.d.

 

Autorenabend mit Lothar Fernsner am 10. Mai 2017

 

 

Lothar hat immer genug Filme auf der Festplatte

 

Bereits 1999 war er in Wernigerode im Harz. Es war eine Reise in die Vergangenheit, denn er wurde 1944 während der Evakuierung  dort geboren. Wernigerode hat zudem eine herrliche Altstadt die der Autor (auch  damals schon) gekonnt ins Bild setzte. Sein Geburtshaus konnte er leider nicht mehr finden. Dafür, und ins rechte Licht gesetzt besuchte er besonders schöne Orte, wie das Schloss Wernigerode (250 Zimmer) und nutzte auch die Fahrt mit der HSB (Harzer Schmalspur Bahn) um auf den Brocken zu gelangen. Es schloss sich eine Besichtigung von Quedlinburg und der Baumannshöhle  mit vielen Stalagmiten und Stalagtiten an. Alles wurde hervorragend interpretiert und dargestellt. 16 Minuten auf S-VHS und dann digitalisiert. Der Kommentar war gelungen.

Der zweite Film handelte von einer Neuerung im Saarland. „Hoch hinauf“ in 6 Minuten, HDV 2016. Der Baumwipfelpfad an der Cloef war das Ziel. Am Atrium vorbei, sah man schon die Kasse, um auf den Pfad zu gelangen. Der Autor hat hier nicht nur die Saarschleife selbst, sondern auch die anderen Motive gekonnt in das rechte Licht gerückt, mit einem Kommentar versehen und fertig war der Film. Hervorragend in Bild und Ton.

Wandern im Südschwarzwald“ 2015 hergestellt, 14 Minuten Länge. Als erstes begann er am Fuße des Feldberges den Feldsee zu umwandern. Dabei hat er auch sehr schöne Naturaufnahmen aufgenommen. Auf dem Rückweg kehrte er im Raimondihof ein. Dann ging es auch auf den Feldberg selbst. Von dort hat der Autor sehr gutes Filmmaterial erneut aufgenommen. Dann hat er auch noch das Rosendorf Nöggenschwiel besucht.

In seinem nächsten Film hat er ein Experiment versucht. Sein Neffe Benjamin hat die Jennifer geheiratet. Aber der Ton des Pfarrers wurde von einem Hall begleitet  weil er zwar ein Ansteckmikrofon hatte, aber ansonsten die Lautsprecheranlage bei der Aufnahme mit der Kamera zu viel Hall erzeugt. Außerdem würde eine zweite  Kamera diesem Film gut tun. Die Solistin war sehr gut zu verstehen, weil sie direkt von der  Kamera ohne Mikrofon dargestellt wurde. 2016, 16 Minuten.

Wie hat der „Garten Reden“ und seine Umgebung ausgesehen. Der Autor war zunächst im Garten unterwegs, wo man das Wasser aus 800 m Tiefe, mit 32 Grad, zunächst pumpt, und an das Tageslicht fördert. Eindrucksvolle Bilder zeigen dies. Auch die weitere Umgebung wurde erforscht. So die Sommeralm des Almebi (SR3), auch das Prähistorium und die Ausstellung „Das Erbe“ waren dem Autor wichtig. All dies hat er gekonnt in das rechte Licht gerückt und mit eindrucksvollen Bildern dargestellt, um darzustellen was man aus dem ehemaligen Grubengelände gemacht hat. Aufgenommen 2014 in 10 Minuten.                          w.k.

 

Autorenabend mit Heinz Waßmuth - 24. Mai 2017

 

 

Dieser Abend gilt ganz der Binnenschifffahrt. -

 

Mit einem Götten-Bus erst einmal nach Paris. Mit der MS Renoir auf der Seine. Also erst mal an Bord und die Kabinen werden zugewiesen. Die nächsten 9 Tage ist Verwöhnen angesagt. Natürlich gehören auch die obligatorischen Landausflüge dazu. Ob die Parkanlagen von Versailles oder die Kreidefelsen bei Rouen. Ob Sarkophag von König Löwenherz oder das Denkmal von Jeanne d'Arc. Viele Kathedralen mit sehenswerten Glasfenstern. Landgänge bei Honfleur oder Reims. Der Autor hat viel gesehen und weiß viel zu erzählen. Ein interessanter Film mit vielen neuen Eindrücken.

47 Minuten auf DVD. Ein Film von 2012.

 

Die Firma Bur hat die zweite Fahrt organisiert. Ziel erst mal mit dem Bus bis Lyon. Und dann sind wir 8 Tage auf der Arosa. Über Valence, Avignon und Viviers erreichen wir Arles - um nur einige Landgänge zu nennen. Ob ein Abend mit delikaten Austern oder der Besuch des Weinmuseums Hameau Duboeuf. Es war nicht nur eine Woche mit vielen neuen Eindrücken - es war auch eine kulinarische Verwöhnwoche. 8 Tage auf DVD aus dem Jahr 2016.

 

Heute sind wir auf der Cyrano de Bergerac. Für 8 Tage. Ein Film aus dem Jahre 2016. Bei dieser Fahrt haben

wir uns wieder der Firma Götten anvertraut. Nach etlichen Stopps und Aufenthalten in Tours erreichen wir unser Schiff in Bordeaux. Schlösser und Weingüter - da sind die Tage voll gepackt mit den unterschiedlichsten

Zielen und Landgängen. Herrliche Bilder auch bei diesem Film und aufschlussreiche Kommentare.

23 Minuten auf DVD.                                                                                     PLH

 

Autorenabend mit Hans Peter Fischer - 7. Juni 2017

 

 

In das „Das Gartenreich Wörlitz“, zwischen Dessau und Wittenberg gelegen, entführte uns der Autor in seinem ersten Beitrag. Der Film, einer Dia–Show ähnlich mit bewegten Bildern aufgebaut, brachte uns die von 1769–1773 angelegten Seen und Gartenlandschaft gekonnt näher.

Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt Dessau (1740–1817) ließ diese weitläufige Parkanlage (Themenpark) mit architektonisch anspruchsvollen Gebäuden sowie Brücken, zugänglich für alle, anlegen. Er wollte so den Bildungsauftrag gegenüber seinen Untertanen umsetzen. Dem Autor ist es durch informative Kommentare gelungen, das Anliegen des Fürsten, passend zu den Bildimpressionen, darzulegen. Dank des sonnigen Wetters zeigten sich die Szenen in bestem Licht, mit tollem O-Ton in Form von Vogelgezwitscher und Wassergeräuschen. Auf eine musikalische Nachvertonung wurde verzichtet.             Bluray, 16:9, 14,50 Minuten, 2017

 

 

Im zweiten Beitrag ging es mit dem Reisemobil auf Tour zu den Rocky Mountains und dem Yellowstone – Nationalpark nach Montana und Idaho im Norden der USA. Im Mittelpunkt der 4-wöchigen Rundreise stand das Leben in dieser grandiosen, fast menschenleeren Natur, nach Trapper Art. Da hieß es stundenlang auf der Lauer liegen um Grizzly- und Braunbären, Elche, Maultierhirsche, Dickhornschafe oder Schneeziegen zu beobachten. Die Ausdauer wurde mit vielen Aufnahmen aus nächster Nähe belohnt. Ebenso interessant waren die Begegnungen mit Streifenhörnchen, Grauhörnchen und sogar Bibern.

Durch diverse Zwischenschnitte mit Fahraufnahmen wurde die Weite dieser urigen Landschaft, insbesondere im Yellowstone Nationalpark anschaulich herausgestellt. Dank des spätsommerlichen Wetters (Indian Summer) gab es wunderbare Farbkompositionen und gestochen scharfe Aufnahmen.
Die behutsame Kommentierung und der O-Ton wurden, insbesondere bei den Fahraufnahmen, durch passende Musikstücke ergänzt.
Insgesamt wurde ein Naturfilm vom „Feinsten“ präsentiert, den Profis nicht hätten besser machen können.                        Bluray, 16:9, 44 Minuten, 2017          a.d.

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Das Gartenreich Wörlitz

Mit dem Reisemobil auf Tour - Rocky Mountains und Yellowstone – Nationalpark

Autorenabend mit Axel Dillschneider - 21. Juni 2017

 

Im ersten Beitrag „Durch Wasser verbunden“ stand der Lake Michigan im Mittelpunkt des Reiseberichtes. Zur Einstimmung gab es einige Informationen rund um den White Lake in Michigan mit Strandimpressionen am Lake Michigan mit Steilküste und Sandstrand. Die Küstenlinie vom gegenüberliegenden Wisconsin war nicht auszumachen. Von Ludington, Michigan, ginge es mit der Fähre ins ca. 90 km entfernte Manitowoc, Wisconsin. Beeindruckend wie die Fähre mit Trucks und PKW beladen wurde. Die Überfahrt bei schönstem Wetter und ruhiger „See“ ließ vergessen dass wir uns auf einem Süßwassersee befanden. Nach einem präzisen Anlagemanöver in Manitowoc ging es im südlich gelegenen Milwaukee mit einer Patrouillenfahrt auf dem Lake Michigan und Besuch der Stadt per Motorboot weiter.

In Anbetracht der momentanen Hitzewelle eine erfrischende Reise, mit doch recht ungewöhnlichen Momenten, wie sie der normale Tourist wohl nicht erlebt.

September 2003, DVD als Kopie von DV, Format 4:3, Länge 41 Minuten.

Weiter ging die Reise von Wisconsin über Illinois, Missouri, Kansas nach Anadarko südwestlich von Oklahoma City im Bundesstaat Oklahoma (Indianerstaat). Das Freilichtmuseum „Indian City“ präsentierte die unterschiedlichen Lebensformen der Native Americans (ca. 500 Tribes) mit Bekleidung, Haushaltsgegenständen, Waffen, Kanus und Wohnhäusern. Die eindrucksvollen Bilder wurden durch einen überaus informativen Text ergänzt. Es bleibt festzuhalten dass nicht alle Indianer in Tipis lebten.... Leider wurde dieses interessante Freilichtmuseum 2012 geschlossen.

September 2003, DVD als Kopie von DV, Format 4:3, Länge 11 Minuten

Auf zum „Tag der offenen Tür“ des Flughafen Saarbrücken. Der graue Himmel machte es dem Autor schwer die Flugvorführungen flüssig mit der Kamera einzufangen. Es fehlte einfach Sonnenlicht mit blauem Himmel. Dennoch gab es einige gute Sequenzen der Flugschau. Besser wurde es dann bei den Flugzeugen „am Boden“. Hier gab es die Gelegenheit für Jung und Alt einmal Flugzeugführer zu sein. Der Autor beendete seinen Rundgang mit Dampfmaschinen, von der Lok bis zur Dampfwalze im Miniformat, Nostalgie pur ....

Der Autor hatte auf einen Kommentar verzichtet und lediglich die passende Musik unterlegt. 2006, DVD als Kopie von DV, Format 4:3, Länge 9 Minuten.

Mit „Erinnerung“ besuchten wir des Saarpolygon in Ensdorf. Zum Einstieg gab es vom Autor, mit teilweise animierten Fotos, sowie einem ausgewogenen Kommentar, Informationen zur Entstehung der Halde mit Umwandlung zur heutigen Nutzung. Geschickt wurden auch Filmsequenzen von der Montage der Stahlkonstruktion eingebaut. Der Film ist sicher für alle diejenigen interessant, die nicht mehr in der Lage sind den „Monte Schlacko“ per Pedes zu erklimmen.

2016, DVD als Kopie von HDV, Format 16:9, Länge 8 Minuten. red.

 

Autorenabend mit Lothar Höhne 19.Juli 2017

Weil der 1. Vorsitzende  von Lothar Höhne eine Verspätung erwartete hatte er einen Film aus seinem Bestand mitgebracht, und mit Absprache des Autors auch vorgeführt. Dabei handelte es sich um „Das heilige Land“ in 20 Minuten von Herrn Jager aus dem Jahre 2005. In eindrucksvoller Manier ist es dem Autor gelungen dieses Land ohne Touristen im Bild darzustellen. Der Film lebte auch aus den Großaufnahmen welche der Autor sehr gezielt einsetzte. Der Kommentar war sehr gut gestaltet als Vorlage die Bibel, was dem Film einen besonderen Pfiff verlieh.

 

Veränderungen einer Region - Dokumentation von Lothar Höhne

Einen Film von 60 Minuten brachte dann der Autor des nächsten Filmes zum Besten. Er hat das Gebiet um den Franzenbrunnen in Augenschein genommen. Und zwar von 1937 bis 2016. Aus dem angesammelten Material vieler Jahrzehnte ist es dem Autor gelungen (die erste Aufnahme stammte schließlich aus dem Jahre 1937) einen für mich kurzweiligen Film zu gestalten. Sodann folgten (in Super 8) eigene Aufnahmen ab 1953. Im Jahre 2012 wurde die Canon XL 1 (noch 4:3) eingesetzt - bereits mit der Absicht eine Dokumentation herzustellen. 2013 wurden dann die ersten Aufnahmen mit einer Sony CX 570 E in 16:9 und Full HD hergestellt. Auch die Höcker der Westwalllinie hat der Autor in seinem Film dargestellt. Der Kommentar war hervorragend in dem Film aufgehoben. Die meisten Aufnahmen hat der Autor aber dem Bau des Regenrückhaltebeckens gewidmet. Er begleitete den Bau des Beckens fast jeden Tag, und verstand sich gut mit den Bauleuten. Was einen besonderen Einblick in das tägliche Geschehen mit sich brachte. Alle Aufnahmen wurden in 16:9 geschnitten, und auch dargeboten. Wie verändert sich die Fläche wäre der nächste Film? Hoffentlich kommt es noch dazu.                                        w.k.

 

Autorenabend mit Lothar Fernsner 2. August 2017

 

 

Ein Film aus dem Jahre 2016 führte ihn in den Bregenzer Wald. „Monika’s Idee“ in 19 Minuten, verhieß was Besonderes. So war es dann auch. Der Autor bewegte sich zum Bergwandern im Bregenzer Wald, und sammelte mit seiner Kamera, viele Eindrücke. Auch Monika machte Aufnahmen wie mit einem Stativ gedreht. Ein hervorragender Film mit sehr schönen Aufnahmen. Egal ob Viehabtrieb- oder Naturaufnahmen, ob fast 100 jährige Lok bei dem Wälderbähnle, oder dem Gipfelkreuz auf dem Didamskopf, alles wurde ins rechte Licht gerückt und hervorragend dargestellt.

Der nächste Film führte ihn in die Eifel. Dort besuchte er unter anderem Manderscheid, das Meerfelder Maar, eine Ziegenkäserei, die Burg Eltz und Maria Laach. Alle diese Aufnahmen hat der Autor in „Die Eifeltour 2016“ in 11 Minuten gepackt, mit einem Kommentar versehen und mit einem hervorragenden Filmschnitt gestaltet.

In 4 Minuten, 2017, brachte uns der Autor „Die Kostbarkeit im Südschwarzwald“ näher. Er stellte uns den Dom von St. Blasien mit einem Orgelkonzert vor.

Ältere Filme hat er uns dargeboten. So sein Film „Rund um den Gartenteich“. Er war in 4:3 und 8 Minuten lang. Er stammte aus dem Jahre 2003. Erstaunlich was man mit einem Teich so alles darstellen kann. Es war ihm auch vergönnt nicht nur den Teich zu zeigen, sondern auch viele Tiere, wie Molche, Maikäfer und den Zaunkönig. Alles zusammen, ein wunderbarer Film.

Anlässlich seines Geburtstages ging der Autor sprichwörtlich in die Luft. So entstand der Film „Luftikusse 2015“ von 11 Minuten. Er zeigte uns, dass dieses Hobby gar nicht so einfach ist. Zuerst stand körperliche Schwerstarbeit auf dem Programm. Dann der Einstieg und zum Schluss das Filmen. In herrlichen Aufnahmen aus dem Ballon heraus zeigte er seine künstlerische Begabung solche Bilder herzustellen.

2016 weilte er im „Allgäu“. Er zeigte und dies „kommentarlos“ in herrlichen Aufnahmen in 6 Minuten mit Bildern aus dem Allgäu.

Es wäre nicht der Autor, wenn er nicht auch noch eine humorvolle Seite zum Besten geben sollte. 2016 stellte er den Film „Doppelt tragisch“ in 2 Minuten her. Der Autor zeigte, das Sehen sie sich am besten selber an.

Zum Schluss weilte er in Kirchheim Teck. Dort fand 2007 ein Oldtimertreffen von älteren Maschinen statt. Nicht nur die Flugzeuge waren im Mittelpunkt des Filmens, sondern auch die Kunstflugfiguren die am Himmel zu sehen waren. Zum Ende des Filmes wurde die „Alte Tante Ju 52“ aus dem morgendlichen Schlaf gerissen und im Film dargestellt. Und dies alles mit einem hervorragendem Kommentar versehen. Alles in allem, ein hervorragender Filmabend mit dem der Club sich sehen lassen kann.                                             w.k.

 

 

Autorenabend mit Miguel Capacés 16. August 2017

Wie schon so oft nahm uns Miguel diesmal, Ende Mai – Anfang Juni 2003, mit auf eine Pilgerwanderung durch Aragon, der viert größten Region Spaniens mit der Hauptstadt Saragossa, im Norden an Frankreich angrenzend. Die Strecke führte von Jaca mit der Puenta la Reina de Jaca, zur Pilgerherberge in Artieda. Schon auf der ersten Etappe beeindruckte die Weite der Landschaft. Aragon erstreckt sich über eine Fläche von 47.698 qkm und hat eine Bevölkerungsdichte von gerade mal 27,4 EW / qkm. So kann man auf dem Pilgerweg, trotz vieler Wanderer, sich den eigenen Gedanken hingeben. Miguel hat aus diesem Grunde auf Musik und Kommentar verzichtet. Er versuchte den Zuschauer in die Wanderung mit ein zu beziehen. Beeindruckend neben dem imposanten Yesa Stausee die Lumbier Schlucht mit einer riesigen Geierpopulation. Es blieb nur zu hoffen dass sich die vielen Geier nicht wegen der vielen Wanderer versammelt hatten. Nach einer Rast in der Pilgerherberge in Izco ging es weiter nach Eunate mit der Templerkirche. Nach einem ausgiebigen Besuch in Pamplona folgten wir dem Pilgerweg über Larrasoanja, Zubiri mit Abschluss in Roncesvalles.

Manchem Zuschauer mag die Länge von 54 Minuten zu lange gewesen sein, doch die ruhige Kameraführung, insbesondere bei Großaufnahmen, sowie der gelegentliche O-Ton vermittelten ein Gefühl für diese Art von Pilgerwandern.  DV, Format 4:3, Länge 54 Minuten.

 

Mit dem zweiten Film überraschte Miguel alle Clubmitglieder sowie Zuschauer. So hatte er unbemerkt von 2008 bis 2016 Clubaktivitäten mit der Kamera eingefangen. In kurzen Sequenzen, teilweise auf Musik geschnitten, erinnerte er an :

20.06.2008 Sommerfest bei Fam. Winter 2:40 Min.

15.07.2009 Sommerfest bei Fam. Dillschneider 1:20 Min.

23.11.2009 Besuch beim Filmclub Neunkirchen 0:50 Min.

18.12.2009 Weihnachtsessen 1:25 Min.

03.-06.06.2010 Besuch der Oberammergauer Passionsspiele 6:00 Min.

12.06.2010 Sommerfest bei Fam. Winter 2:00 Min.

14.07.2010 Fest im Naturfreunde Haus Völklingen 0:40 Min.

15.10.2011 Oktoberfest bei Fam. Winter 2:10 Min

16.03.2014 Wir gehen Filmen zur Kirschblüte in Gimmeldingen 4:00 Min.

22.06.2014 Solimarsch in Frankreich 2:40 Min.

17.12.2014 Weihnachtsessen 2:10 Min.

21.01.2015 Klubabend bei Fam. Höhne 1:25 Min.

14.06.2015 Wir gehen Filmen nach Trier 2:10 Min.

31.07.2015 Sommerfest bei Fam. Winter 5:45 Min.

11.11.2015 Klubwettbewerb 5:00 Min.

11.04.2016 Letzter Besuch bei den Filmfreunden Neunkirchen 3:20 Min.

20.04.2016 ein ganz normaler Clubabend 1:30 Min.

14.05.2016 Autorenabend mit Richard Mederer 0:55 Min.

27.08.2016 Sommerfest bei Fam. Winter 2:50 Min.

02.11.2016 Clubwettbewerb 2016 3:00 Min.

mit durchschlagendem Erfolg. Acht Jahre Clubaktivitäten quasi als Spot´s angelegt. Ein sehr gelungener Ab-schluss des Autorenabends.                                                                    AD

Autorenabend mit Barbara und Johannes Winter                                    30. August 2017

 

Zuerst sahen wir einen Film von der Fronleichnamsprozession 2016 in Schwalbach von ca.10 Minuten Länge gesehen. Erwähnenswert deshalb weil es den Beiden gelang ganz neue Perspektiven zu finden um eine solche Veranstaltung darzustellen. Die Autoren haben aus ihrer Sicht die Prozession an der auch viele Franzosen teilnahmen aus der Sicht der Priester dargestellt.

 

Barbara Winter machte zusammen mit Ihrer Freundin eine Kreuzfahrt mit der Aida sol. Man flog zuerst mit der German Wings nach Teneriffa, wo man das Schiff bestieg. 14 Stockwerke hoch war das Kreuzfahrtschiff. Man fuhr nach Madeira, La Palma, Cran Canaria und Fuerteventura. Die Aufnahmen waren von besonderem Wert, weil sie die Orte und Städte aus einer besonderen Perspektive zeigten. 35 Minuten, 2012.

 

„Die Fellenbergmühle“ in Merzig war dem Johannes Winter in 11 Minuten, im Jahre 2013, eine Reportage wert. Leider waren die originalen Kommentare der Mitarbeiter schlecht zu verstehen. Die Aufnahmen von der Revolvermaschine umso beeindruckender. Besonders sehenswert war allerdings der gesamte Film. Er war hervorragend angelegt.

 

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Johannes Winter hat seinen Film, der ausschließlich aus 16 mm Material bestand, digitalisieren lassen. Er zeigt im wesentlichen seine Tochter in Oberammergau im Alter von ca. 3 Jahren bei verschiedenen Anlässen. Der eigentliche Clou ist allerdings die Farbechtheit des gesamten Filmes. 7 Minuten, 4:3, 1979

 

Der schärfste Film kam am Schluss. In 7 Minuten zeigte uns Johannes Winter „Ein scharfes Spiel“. Ebenfalls in 4:3, von 1977. Der Spielfilm Weltmeister hat neben einer guten Kameraführung alles richtig gemacht. Er hat der Putzfrau oder der Reinigungskraft (oder Parkettkosmetikerin) alles mitgegeben was man nur kann. Die Putzfrau glaubt, dass hinter einer verschlossenen Tür, die Männer regelrecht eine Orgie veranstalten. Doch die Frau irrt sich, was dann nachdem sie die Tür öffnet ganz klar heraus kommt. Ein super Film mit hervorragender Darstellungskunst der Putzfrau.                                                                          w.k.

 

 

 

Autorenabend mit Werner Kraus am 6. September 2017

 

Ein Filmabend wie vor über 30 Jahren.

Super 8 war wieder einmal angesagt. Von Anbeginn lag eine gewisse Spannung in der Luft. Funktioniert der Projektor noch? Hoffentlich hält die Projektorlampe durch? Sind alle Klebestellen und die Tonspuren noch intakt?

Kurz nach acht Uhr ging das Licht aus, der Projektor lief an und Film Nr.1 startete.

 

Mit „Der erneuerbare Rohstoff“ beobachtete Werner Kraus die Waldwirtschaft der 80ziger Jahre. Die brillanten Bilder wurden von einem eindringlichen Kommentar begleitet. Für musikalische gab es kaum Raum. Man merkte, dass das Thema dem Autor eine Herzensangelegenheit war, da der Kommentar sehr flüssig und emotional rüberkam. Es war schon recht abenteuerlich wie die Waldarbeiter sellemols Bäume fällten und bearbeiteten. Arbeitssicherheit war in dieser Zeit noch ein Fremdwort. Von Schutzausrüstung keine Spur. 

Neben dem Kommentar beeindruckten vor allem die Farbtiefe und Schärfe des S8 Films. Auch die Tonspur war noch intakt und lieferte einen ordentlichen Sound. Der 10 minütige Film aus dem Jahre 1983 ist in seiner Thematik noch immer aktuell.  

Der Folgebeitrag „Ein Jahr am Rande der Großstadt“ könnte als Fortsetzung von Film eins gelten. Auch hier machte der Autor durch den eindringlichen Kommentar seinem Herzen Luft. 

Der S8 Film aus dem Jahre 1988 wirkte, trotz16 Minuten Projektionszeit, dank der farbstarken Aufnahmen und dem durchgehenden Kommentar kurzweilig. Auch dieser Beitrag hat an Aktualität nichts eingebüßt.  

Mit dem Film „Zwischen Okzident und Orient“ fanden wir uns in Tunesien wieder. Neben Kairuan standen besonders Sousse und Port el Kantaoui im Mittelpunkt der Reiseskizzen. Sousse als alte Festungsstadt und Port el Kantaoui als Ferienanlage aus den 70igern. Im Gegensatz zu Filmbeitrag 1 und 2 fehlte es in Tunesien etwas an Farbe. Sicher waren die Basare, die Kleidung der Bevölkerung und Blumenarrangements farbenprächtig anzusehen, doch alles andere hatte die Farbe der nahen Wüste. Von der zukünftigen Touristenflut war noch nichts zu sehen. Der 16 minütige Film aus dem Jahre 1982 wirkte sehr informativ insbesondere durch den maßvollen Kommentar.  

Nach dem Ausflug in den Orient folgten die „Kohlmeisen“. Werner Kraus war es gelungen Kohlmeisen aus nächster Nähe bei der Aufzucht ihrer Jungen zu beobachten. Obwohl sich das Brutgeschäft „hinter verschlossenen Türen“ im Nistkasten abspielte, war man beim Füttern und dem Ausflug der Jungen mit dabei. 

Der 6 minütige Film aus dem Jahre 1982 lebte von den Bildern und bedurfte keiner großen Kommentierung. Solche Aufnahmen sind mittlerweile, im Jahre 2017, nur noch selten möglich da die Vogelpopulation sehr stark zurück gegangen ist. Die immer größer werdenden Umweltbelastungen führten dazu das mittlerweile bis zu 80% weniger Insekten als Nahrung für die Tierwelt zu Verfügung steht. Somit ist der Film ein Zeitdokument und allzeit aktuell.  

Ebenfalls ein Zeitzeugnis in Sachen Hobby und ehrenamtlichem Engagement war die Dokumentation „Es gebbt widder scheen“. Werner Kraus, selbst aktives Mitglied der Güdinger Karnevalsgesellschaft Saarraketen (GKG), beobachtete den Bühnenaufbau und die Dekoration des Saales für die Kappensitzungen 1984. Ihm war es sehr gut gelungen die immense Arbeit chronologisch einzufangen und als krönenden Abschluss die fertige Bühne mit Aktiven bei einer „Sitzung“ zu zeigen. Der 6 minütige Film wirkte sehr kurzweilig. Auch hier ein unwiederbringliches Zeitdokument. Wer will sich heute noch diese Mühe machen im Zeitalter von Handy und Co.  

Passend zur Karnevalszeit präsentierte der Autor noch einen seiner berühmten Winterfilme. Diesmal war es „Winterzauber“ im und rund um den Wald. In ruhigen Bildern, mit viel Liebe zum Detail, wurde der Zauber von Schnee und Eis in der Natur aufgezeigt. Immer wieder beeindruckend die Brillanz des Super 8 Materials, selbst nach fast 30 Jahren. Ob das heutige Videomaterial, als Band oder Chip, in 30 Jahren auch noch so brillant sein wird?                                                                                                                           a.d.

 

 

Autorenabend mit Lothar Höhne - 20. September 2017

 

 

Sein Super 8 Film, von 1976 hat er von der Firma DIGED digitalisieren und auf eine CD brennen lassen. Er war allerdings nicht zufrieden mit der Arbeit. Er hat seinen Film anders in Erinnerung, z.B. farbfreudiger. Er hat ihn mit seinem Magix Programm nachvertont. Nicht die Bildqualität, sondern die Möglichkeiten der Nachvertonung und Nachbearbeitung sollen den Film aufwerten. Dieses ist dem Autor jedenfalls gelungen. Er hat seinen Super 8 Film auf jeden Fall durch seine Nachbearbeitung aufgewertet. Er hat jedenfalls den Besuch seiner Schwester, sowie seiner Familie, dokumentiert und in Bildern der Nachwelt festgehalten.

16 Minuten.

„Mit dem Kleinbus unterwegs – Fast eine Madeira Rundreise“ 28 Minuten von 2016 im Format 16:9. Mit dem Kleinbus deswegen, weil er überall hinkommt. Von Canico de Baixo über Funchal und Camara de Lobos zum Skywalk Gabo Giaro. Vor allem die Steilwand (580 m) hat es dem Autor angetan. Von dort hat man eine hervorragende Aussicht auf das Meer. Weiter ging es zur Gemeindekirche Igreja Madalena do Mar und zu den Bananenplantagen. Dort gelang dem Autor die einzelnen Blütenstände der Bananen zu filmen. Über das Hochplateau Paul da Serra und durch Lorbeerwälder nach Porto Moniz, zeigte er uns die Naturschwimmbecken. Die Lavahöhlen von Sao Vicente waren das nächste Ziel. Von dort brachte er fantastische Bilder mit. Leider war mir persönlich der Film zu lang geraten. Aber ein Familienfilm, das war er hoffentlich, muss alles aushalten, denn wann kommt man schon nach Madeira.

„Links und rechts der Saar“ Aufgenommen mit einer Canon XL1 in 4:3, in 11 Minuten, zeigte uns, dass auch ein Kraftwerk herrliche Bilder hergeben kann. Vermitteln sollen die Bilder, dass Natur und Technik, richtig eingesetzt, schöne und fantastische Bilder hergeben kann. Die Aufnahmen mit dem Kamin, an dem sich der Wanderfalkenhorst befindet, wurden mit einer Lumix TZs 61 aufgenommen. Herrlich.

„Baumwipfelpfad“ 12 Minuten, 2016, 16:9. Ebenso schöne Bilder brachte er von der Saarschleife mit. Es ist sehenswert was man so alles bei uns sehen kann. Man hat in die Natur, einen so genannten Baumwipfelpfad gebaut. Darüber hat der Autor einen Film mit besten Bildern gedreht. Auf dem Weg hat er auch die Kleinen Dinge gesehen und in das rechte Licht gerückt.

„Mit der Seilbahn nach Monte“ (Madeira) 14 Minuten, 2016 aufgenommen. Er zeigte auf der Fahrt mit der Personengondel mehrere Vogelperspektiven. Für ihn allerdings kein großes Thema. Trotzdem hat er schöne Bilder gemacht. Von Landschaft, Natur und Meer. Dies alles mit Bildern aus der Kabinenbahn. w.k.

 

 

 

Autorenabend mit Norbert Lohmann - 4. Oktober 2017

„La Palma“ ein 44 Minuten langer Reisefilm, hat der Autor selbst als Auftragsfilm bewertet. 2003 hatte er Gelegenheit, La Palma – die kleinste Insel in Spanien, die sogenannte „Schöne Insel“ zu besuchen. Mit einem fantastischen Kommentar versehen, gepaart mit wunderschönen Bildern, gelang dem Autor ein hervorragendes Ambiente herzustellen. Dass es im Format 4:3 war, tat dem Film keineswegs einen Abbruch. Egal ob städtische Markthallen, oder Vulkaninsel, ob Biosphärenreservat oder Hochseejachten, alles wurde ins rechte Licht gerückt und leicht verständlich dargeboten. Nicht zu vergessen die herrlichen Naturaufnahmen.

 

1997 hatte er Lust auf „Eis“. Deshalb buchte er eine Reise nach „Grönland – Insel unter dem Eis“. Er hat die Mitternachtssonne per Schiff gesucht und gefunden. Er hat großartige und famose Bilder mitgebracht. Die Mitternachtssonne hat dem Eis einen wunderbaren Glanz verliehen. Hervorragend geschnitten und mit einem hervorragendem Kommentar versehen. Ich glaube es war das Beste was der Autor gedreht hat. Er hat die beiden Teile je 41 und 22 Minuten lang geschickt aufgeteilt. So wurde Grönland zu einem Erlebnis.            w..k.

 

 

Röllchenabend - oder heiteres Filmeraten -18. Oktober 2017

Ein gut besuchter Röllchenabend

Wir hatten einen sogenannten „Röllchen Abend“, d.h. jeder der sich angesprochen fühlt, kann einen 3-4 Minuten Film seiner Wahl abgeben und in eine am Eingang stehende Box werfen. Dann gilt es den passenden Autor zu erraten. Dies ist nicht ganz einfach. Da die meisten Filme ohne Titel waren, haben wir uns eigene ausgedacht. Die Stattliche Anzahl von zehn Filmen wurde abgegeben.

Als dann beginnt das Autorenraten der Filme. Der erste Film war, wie es sich später herausstellte, von Heinz Waßmuth. Er nahm sich der blubbernden Gase an und fügte dies zu einem Film mit dem Titel „Vorhof zur Hölle“ zusammen. Auf dem Baumwipfelpfad ging es dann weiter, Norbert Lohmann zeigte ihn und machte das Maß voll. Weil man die P7 nicht als Rahmen erkannte den es anzuklicken galt, war die Panne vorprogrammiert. Bevor es zu einer Nachtaufnahme von Lothar Höhne kam, welcher abends bei der Dämmerung, neben den anderen Bildern den Kreisel am Halberg zeigte, in prächtigen Aufnahmen. Auf Rügen war Richard Mederer unterwegs. Er zeigte nicht nur Sassnitz, sondern auch den Hafen dazu. Und dies in prächtigen Bildern. Lothar Fernsner sorgte mit seinen wunderbaren Bildern vom Rock en roll Festival auf dem Schaumberg dagegen für eine Überraschung. Diese Aufnahmen hätte man ihm nicht zugetraut. Bevor es nach Österreich in die Wachau ins Kloster Melk ging wo Barbara Winter ihren Beitrag leistete, und dies mit hervorragenden Bildern.

Axel Dillschneider ging dann in die Pilze und hat seinen Film bewusst dahin geändert, dass er die Kamera stark bewegte. Johannes Winter ging es um die Dalien auf dem Stuttgarter Killesberg  aufzunehmen. Solche Aufnahmen ist man von  ihm nicht gewöhnt. Er hat uns  bewusst ausgebremst. Unser Neuling Hans Peter Fischer hat uns alle mit seinem Film über Korfu überrascht. Der komplette Film würde uns auch mal interessieren. 

Barbara Winter war mal wieder absolute Spitze und erriet 5 von 10 Autoren. Es war ein köstlicher Abend. Man glaubt kaum, wie schwer es ist einen Autor richtig zu erraten.                                                                         w..k

 

 

 

Clubwettbewerb im WinterQuartier - 8.11.2017

Viele Filme - viel Diskussionsstoff - ein gelungener Abend

- weiteres folgt -

Der olympische Gedanke zählte wohl bei allen Teilnehmern des diesjährigen Clubwettbewerbes. Von unseren noch 11 aktiven Filmern (bei insgesamt 17 Clubmitglieder/innen) hatten 7 Autoren Filme gemeldet. Unser Filmfreund Lothar Fernsner konnte wegen Krankheit seinen Film nicht vorstellen. Aufgrund einer Netto-Spielzeit von rund 90 Minuten begann die Projektion bereits kurz nach 19:00 Uhr im „Winter-Quartier“ Schwalbach.  

Der 1. Vorsitzende, Johannes Winter, begrüßte die insgesamt 12 Mitglieder bzw. Gäste und erläuterte nochmals den Bewertungsbogen da natürlich alle Anwesenden, wie in den Vorjahren auch, als Juroren mitwirken sollten. Lediglich die Autoren müssen sich zu ihren eigenen Filmbeiträgen einer Wertung enthalten.  

Hier die Übersicht der Wettbewerbsbeiträge:  

1 ) Wer sucht der findet ….            14 Min. DVD        Axel Dillschneider 

2 ) Quer durch de Gaade                28 Min. BluRay    Lothar Höhne 

3 ) Die Rothornbahn                          9 Min. BluRay    Hans Peter Fischer 

4 ) Kunsthochschule Saarbrücken

    (Tag der offenen Tür)                 10 Min. DVD        Miguel Capacés – Schmidt  

5 ) Verdun                                        22 Min. BluRay    Johannes Winter 

6 ) „Heuert“ (Heuernte)                      8 Min. DVD        Heinz Waßmuth

Gegen 21:30 Uhr endete die Projektion und die Bewertungsbögen wurden von Barbara Winter eingesammelt. Während sie die Auswertung der Bögen übernahm begann eine rege Diskussion zu den gezeigten Beiträgen.

Bei Film Nr. 1, Reportage einer Pilzwanderung, wurde vor allem das musikalische Entree bemängelt. Film Nr. 2 war, trotz der Länge von 28 Minuten, sehr unterhaltsam. Der Autor verstand es durch den Kommentar die Vielfalt der Gartenbewohner „ins rechte Licht“ zu setzen. Film Nr. 3 bestach durch fantastische Landschaftsaufnahmen der Schweizer Bergwelt und der einzigartigen Brienzer Rothorn Schmalspurbahn. Im Film Nr. 4 zeigte der Autor die unterschiedlichsten Kunstformen von Video – und Klanginstallationen, diversen statischen Objekten bis zu Plakaten. Dass er im zweiten Teil des Filmes den O-Ton durch ein Klaviersolo ersetzte wurde in der Diskussion allgemein als Nachteil gewertet. Film Nr. 5 befasste sich mit dem Kriegsschauplatz in Verdun. Der Autor nutzte kurze Sequenzen von Originalaufnehmen des damaligen Kriegsgeschehens um die Befestigungsanlagen mit der Gedenkstätte zu verbinden. Bei der Diskussion wurde mehrheitlich empfohlen die Szenen vom Abendessen im Hotel (als Zwischenschnitt) zu löschen sowie die Grabfelder am Ende des Films in statischen Bildern anstelle Schwenks darzustellen. Im Film Nr. 6 wurde sehr anschaulich gezeigt welcher Aufwand nötig ist um Heu für den Winter einzubringen. Leider wertete der oftmals zu laute O-Ton, aber noch mehr die Windgeräusche, das Gesamtwerk ab. 

 

Die Auswertung der Bewertungsbögen ergab folgende Platzierung :  

1. Platz     Film Nr. 3 mit 315 Punkten   Hans Peter Fischer

2. Platz     Film Nr. 5 mit 278 Punkten   Johannes Winter

3. Platz     Film Nr. 2 mit 275 Punkten   Lothar Höhne

4. Platz     Film Nr. 1 mit 228 Punkten   Axel Dillschneider

5. Platz     Film Nr. 4 mit 216 Punkten   Miguel Capacés – Schmidt        

5. Platz     Film Nr. 6 mit 216 Punkten   Heinz Waßmuth                                                     a.d.
 

Sketch-Wettbewerb im WinterQuartier - 22.11.2017

Zu den Filmen   

Eigentlich sollten alle aktiven Clubmitglieder am heutigen Clubabend einen selbstgedrehten Sketch vorstellen. Obwohl der Termin seit Monaten bekannt war hatten jedoch nur wenige den Mut das Thema aufzugreifen. Dennoch gab es genug neue und alte Sketche für die 12 Besucher/innen zu sehen. - Nach einigen Problemen mit den DVD- und Blue Ray-Playern ging es endlich los.  

 

„Das Frühstücksbrot“ 

Mann mit Anzug, Aktentasche und Hut verabschiedet sich an der Haustür mit einem Küsschen von seiner Frau im Morgenmantel. Mann eilt davon, jedoch ohne Anzughose. Frau ruft ihn zurück, nicht etwa wegen der fehlenden Hose sondern dem fehlenden Pausenbrot……. 2017, Länge ca. 1 Minute, Blue Ray, Format 16:9, Kamera u. Schnitt: Hans Peter Fischer. Akteure: Barbara & Johannes Winter.   

Das gleiche Thema stellte Johannes Winter unter dem Titel „Der Träumer“ vor. 2017, Länge ca. 1. Minute, Blue Ray, Format 16:9, Kamera:

H. P. Fischer. Schnitt: Johannes Winter.   

„Bettgeflüster 1“ 

Ehepaar liegt noch wach im Doppelbett. Der Mann fragt unvermittelt seine Frau: Wärst du gern ein Mann? Darauf seine Frau kurz angebunden: … und du?.... 2017, Länge ca. 1 Minute, Kamera u. Schnitt: H.P. Fischer. Akteure: Barbara & Johannes Winter   

„Ich glab ich muss uffstehn“ 

Mann liegt im Bett und wälzt sich hin und her. Irgendwas scheint ihn zu quälen. Da plätschert es unter dem Bett in einen rustikalen Nachttopf, das Problem scheint gelöst denn. „Jetzt kann ich liegen bleiben….“. 2017, Länge ca. 2 Minuten, Festplatte, Format 16:9, Idee, Kamera u. Schnitt: Lothar Höhne   

„Die Neutronenbombe“ 

oder wie man eine Meinungsumfrage missverstehen kann…. Mann mit Hut erklärt älterer Frau an der Haustür dass er im Auftrag eines Meinungsforschungsinstitut die Bürger befragen soll, was sie von der Neutronenbombe halten. Die Frau, wohl etwas schwerhörig, erklärt sie müsse erst ihren Mann fragen. Frau kommt zurück und teilt dem verdutzten Interviewer: „Wir nehmen eine !“. 2017, Länge1 Minute, Blue Ray, Format 16:9, Kamera u. Schnitt Hans Peter Fischer   

„Der große Bär oder dumm gelaaf“ 

Romantische Balkonszene. Er und Sie schauen fasziniert auf den klaren Sternenhimmel da meint er: „Soll ich dir mal den großen Bären zeigen?“ Sie antwortet darauf mit einer schallenden Backpfeife… Stimmung im Eimer. 2017, Länge ca.1 Minute, Stick, Format 16:9, Idee, Kamera u. Schnitt: Lothar Fernsner.   

Es gab bei all den vorgenannten Beiträgen viel Gelächter, nicht nur im Spot selbst. Der Knaller des Abends war jedoch, im wahrsten Sinne des Wortes, die Backpfeife beim großen Bär ….   

Nach den neuesten Sketchen bzw. Gags folgten ältere Beiträge wie:   

„Prost Oma“ 

Der Autor beschreibt im Beisein von „Oma“ das man Bier sehr wohl aus den unterschiedlichsten Gefäßen (von Papp – bis Plastikbecher) trinken kann, jedoch nur in einem Glas das volle Bukett zur Geltung kommt. 2007, Länge 4 Minuten, DVD, Format 4:3, Idee, Kamera u. Schnitt: Norbert Lohmann   

„Bettgeflüster 2“ 

Alles ist am Schlafen, Hund auf eigenem Sofa, Herrchen und Frauchen auf der Eckbank. Alle schnarchen um die Wette. Plötzlich wird die Frau wach, sieht ihren schlafenden Mann und faucht: Wenn du schlafen willst geh doch ins Bett!!!! Länge ca. 2 Minuten, Blue Ray, Format 16:9, Kamera u. Schnitt: Daniel Winter. Akteure: Barbara, Johannes Winter u. Samson.   

„Der Führerschein“ 

Frau fährt mit Auto Schlangenlinie. Polizist stoppt Fahrerin und verlangt Fahrzeugpapiere und Führerschein. Fahrerin ist so betrunken dass sie anstelle ihres Führerscheins einen Spiegel aushändigt. Polizist guckt in Spiegel und meint: „Da sie ja wohl eine Kollegin sind will ich es mal dabei bewenden lassen…“ Länge ca. 2 Minuten, DVD, Format 16:9, Kamera: Daniel Winter. Schnitt: Johannes Winter. Akteure: Barbara & Johannes Winter.   

Weitere Beiträge waren: 

Im Parkhaus, 1 Minute, Autor: Johannes Winter. Akteure: Barbara & Johannes Winter. Blos emol die Kerz aus…, 2 Minuten, Autor: Johannes Winter. Akteure: Mitglieder des SVC, Kamera W. Kraus. Nettigkeiten (gefräßige Wüstenmaus), 1 Minute. Autor Johannes Winter. Kamera: Barbara Winter.   

In der kleinen Konditorei. 3 Minuten, Idee u. Kamera: Zeno Bierling, Oberammergau.   

Dumm gelaaf, der Babyfotograaf … 10 Minuten, Johannes Winter. Akteurin: Barbara Winter   

Zum Abschluss des unterhaltsamen Abends stellte Lothar Fernsner noch nachträglich seinen Beitrag zum Clubwett-bewerb 2017 vor.   

„Träumereien“ -  Beim Besuch einer Oldtimershow überkam den Autor der Wunsch auch mal mit so einem Oldtimer über Land zu fahren. Als begeisterter Sammler von Oldtimermodellen unter anderem eines Jaguar Cabrio Typ E und Bluescreen – Technik sollte der Traum Wirklichkeit werden. - Mittels Action Cam wurden die Fahrszenen aufgenommen. Die Aufnahmen aus dem Cockpit des Jaguar Modells erfolgten vor einer Grünen Wand (Bluescreen). Nun musste nur noch das Objekt (Jaguar Modell) freigestellt werden (Aussparmaske) und anschließend mit Hintergrundfilm (Fahraufnahmen) kombiniert werden (auch als Stanzen bezeichnet). -  In der Tat wurde so der Traum wahr…. Nach erfolgreichem Ausflug wurde das Jaguar Cabrio Typ E wieder in der Vitrine geparkt…. Die Verwirklichung der „Träumereien“ war sehr gut gelungen. Länge 5 Minuten, Stick, HDV, Format 16:9, Kamera u. Schnitt: Lothar Fernsner. Akteure: Lothar Fernsner und Jaguar Cabrio Typ als Modell Mstb. 1:18

 

 

 

 

Autorenabend mit Ulla Grüten - 6. Dezember 2017

 

Nikolaustag - und fast alle waren gekommen

 

Wieder einmal war Frau Ulla Grueten Gast beim SVC-Saarbrücken. Diesmal stellte sie jedoch ihre Reisefilme zum ersten Mal im voll besetzten „Winterquartier“ in Schwalbach vor.

 

Der erste Film entführte uns nach Laos. In Houe Say, an der Grenze zu Thailand, starteten wir mit einem Luang- Say-Boot zu einer zweitägigen Tour auf dem Mekong. Das Boot, mit Bar, Toilette und ca. 40 Passagieren an Bord, folgte in flottem Tempo dem Fluss Richtung Luang Prabang. Für Abwechslung auf dem braunen Gewässer sorgte ein Stopp in Ban Baw. Neben den Pfahlbauten in Ufernähe sorgten vor allem die Kinder beim Spielen und die bunt gewandeten Frauen bei der Hausarbeit für stimmungsvolle Momente. Ein weiteres Highlight folgte mit den Kalksteinhöhlen von Tam Ting mit den 1000 Buddha Statuen in unterschiedlicher Größe. Den Abschluss bildete Luang Prabang mit seinen buddhistischen Tempeln. Hier, am Ende der Schiffstour, war genügend Zeit einmal die Umgebung der Stadt u. a. mit ihren Reisfeldern zu erkunden. Mit der Morgenspeisung der Mönche durch die Bevölkerung endete der Reisebericht.   

Der Bericht bestach durch seine farbenfrohen Großaufnahmen und den dezenten Kommentar, der durch den O-Ton unterstützt wurde. 2005, DVD, Format 4:3, 30 Minuten. 

Nach so viel Bootsfahrt ging es nun per Bus über das Dekkan Plateau in Indien. Die Rundreise startete im Bundesstaat Maharashtra mit Besuch der Hindu-Felsentempel in Ajanta und Ellora.   

Überwältigend auch die Tempelreliefs von Mahabalipuram. Weiter ging es in nördlicher Richtung in das islamische Dekkan Sultanat Bijapur. Anstelle von Tempeln dominierten diesmal Moscheen das Stadtbild. Den Abschluss der Rundreise bildete die ehemalige portugiesische Kolonie Goa. Hier gab es Kirchen in unterschiedlichster Form zu bestaunen. Heute leben noch 25% der Bevölkerung als Christen in friedlicher Koexistenz mit den Hindus.   

Auch in dieser Reportage gab es neben imposanten Bauwerken viele großformatige Aufnahmen des ländlichen und städtischen Alltags der Einheimischen. 2005, DVD, Format 4:3, 30 Minuten.   

Die gezeigten Beiträge waren sehr unterhaltsam, insbesondere durch wohlgesetzte Kommentare, überwiegenden O-Ton und durch Einblendung von Karten mit Hinweisen der Reiserouten. Der Filmabend ging zu schnell zu Ende. Vielleicht gibt es im neuen Jahr eine Fortsetzung.                                                                 a.d.

Jahresabschluss mit den Filmfreunden

Wie seit vielen Jahren trafen sich die FilmFamilien des SVC zu einem gemütlichen Zusammensein im Lokal Akropolis am Lulustein. Bei einem ausgezeichneten Essen war auch an der guten Stimmung nichts auszusetzen.

Leider spielten die Wetterverhältnisse nicht ganz mit.

Schneefall - für Filmfreunde immer ein gutes Motiv - zwangen doch einige zu Hause zu bleiben. Anbei noch einige Bilder zum Treffen der Filmfreunde.