Neujahrsempfang im WinterQuartier - 10.1.2018

 

 

Der 1. Vorsitzende Johannes Winter begrüßte die 10 Mitglieder und 2 Gäste erst einmal mit einem Gläschen Sekt. In seiner kurzen Ansprache wünschte er den Anwesenden vor allem Gesundheit und weiterhin Spaß an der „Filmerei“. Als Schmankerl für den 1. Clubabend in 2018 hielt er einen Film vom KKC – Oberammergau parat.

 

Für einige Filmfreunde gab es mit - Berge, Seen & Kultur in Südtirol – von Knut Hagenauer ein Wiedersehen mit der Tiroler Bergwelt.

Knut Hagenauer hatte diverse Wandertouren in Südtirol zu einem 60 minütigen Streifen zusammengefügt. Bis auf wenige Sequenzen gab es nur Sonnenschein, egal aus welchem Jahr die Szenen stammten. So war es natürlich nicht verwunderlich dass Flora und Fauna nur im besten Licht präsentiert wurden. Man merkte dass der Autor vor allem Blumen und Wasser liebte. Verschiedene Wanderziele in Form von Kirchen oder Kapellen kamen indes oft etwas zu kurz. Die Touren in den verschiedenen „Bezirksgemeinschaften“ Südtirols wurden durch eingeblendete Karten angesagt. Apropos angesagt… der gute, aber oftmals zu kurze, Kommentar wurde etliche Male vom O- Ton überlagert. Auch starke Windgeräusche wirkten störend, war das Murmeltier auch noch so fotogen oder das Bergpanorama grandios.

Trotz allem ein hervorragender Film, wir freuen uns auf den nächsten. Vielen Dank an Knut Hagenauer für den schönen Filmabend.                                                                                               a.d.

24.01.2018 Filmabend mit Autoren des KKC Oberammergau

Begonnen wurde mit digitalisierten S8 – Filmen, Format 4:3, aus den 70gern, von Friedel Grawe.

 

Im Film „Ein Tag auf kurzen Beinen“ schilderte ein Kurzhaardackel das alltägliche Leben, seine Vorlieben und Sehnsüchte aus seiner Sicht. Die Kamera begleitete ihn – in Augenhöhe – ob im Sommer, im Winter, im Urlaub oder gar beim Wasserlassen am Lieblingsbaum. Die sehr farbenfrohen Aufnahmen wurden mit humorvollem Kommentar, mit bayrischem Einschlag, famos ergänzt. Ein Film ohne Verfallsdatum, 15 Minuten.

 

Die vielfältige Fauna und Flora auf kleinstem Raum wurde mit „Ein Fleckchen Wiese, Nur?“ sehr detailliert und mit vielen Makroaufnahmen dokumentiert. Man merkte dass der Autor der Natur sehr verbunden ist, was bei der Hochmoorlandschaft um Oberammergau wohl nur zu verstehen ist. Erstaunlich die Fülle an Käfern, Raupen, Spinnen, Faltern und Vögeln. Die Vertonung mit Musik und Kommentar sorgte für Abwechslung in dem 15 - minütigen Beitrag.

 

„Schweine gibt es überall, nicht nur im Schweinestall…“ so das Lied, das Friedel Grawe mit beeindruckenden Bildern von wildem Müll in Feld und Flur, rauchenden Schloten und ekligen Abwässern bildlich umsetzte. Erschreckend dass die gezeigten Bilder sowie dieser Song auch heute, im Jahre 2018, immer noch aktuell sind. Ein zeitloser Film, sowohl mit den brillanten Bildern als auch mit dem Thema. Länge 5 Minuten.

 

Mit dem Kurzfilm „Als sie scharf war kam der Schock“ führte uns der Autor an der Nase herum. Am maritimen Strand ein Mann der aufmerksam seine Umgebung, insbesondere die Bikini–Schönheiten, beobachtet. Eine wohlproportionierte Dame im Bikini hatte er besonders im Visier. Leider verhinderte die leicht angelaufene Brille den klaren Durchblick. Also flugs die Brille geputzt und …. ach du Graus, wie sieht denn die jetzt aus … von wegen heiße Bikinibraut. Einfache Idee gut umgesetzt. Länge 3 Minuten.

 

Nach so viel Nostalgie gab es noch einen besonderen Happen in Form eines Wanderurlaubs auf der Insel Elba. Das Ganze als BluRay im Format 16:9.

 

Der Autor machte mit seiner Frau insgesamt 4 Wanderungen auf der Isola D`Elba. Die erste fand im Süd-westen der Insel, zwischen Marina di Campo und Camponell‘Elba statt. Neben den langen Sandstränden bezauberten vor allem das pittoreske Zentrum in Camponell D‘Elba. Die zweite Tour führte von Rionell Elba über den Monte Castelle nach Porto Azzurro im Osten der Insel. Bei der dritten Wanderung ging es von Marciana, im Südwesten der Insel, zum 1018 m hohen Monte Capanne, wo der Aufstieg durch eine tolle Panoramaussicht über die Insel belohnt wurde. Zum Abschluss dieses Ausfluges gab es anschließend in Marciana das Elbanische Kastanienbier. Gestartet wurde in Marciana Marina westwärts unmittelbar am Strand entlang nach San Andrea. Bei dieser Strandtour hatte man gute Sicht auf die unbewohnte Insel Monte Christo. Neben tollen Bildern von Fauna und Flora, geschichtsträchtigen Häusern und Kirchen gab es auch viele Informationen zur Geschichte der Insel, ihren Bewohnern und zu Napoleon, der auf Elba im Exil leben musste. Der 34-minütige Film war sehr informativ und kurzweilig.                                                                                   a.d.

 

 

Autorenabend mit Lothar Fernsner - 7. Februar 2018

 

 

Neun Mitglieder und drei Gäste hatten sich im „ Winterquartier “ eingefunden um die Filmschau von Lothar Fernsner zu genießen.

 

Begonnen wurde mit - Entlang der Blies - von der Quelle bis zur Mündung. Startpunkt der Reise, entlang des längsten Flusses des Saarlandes, war Tholey mit der Abtei und dem Schaumberg. Weitere Stationen waren der Ostermarkt in St. Wendel und die Mühle in Breitfurt, ca. 4 km südlich von Blieskastel. Zurück ging es wieder nach Ottweiler mit dem Wehrturm und seinem „Schlösschen“, zur ehemaligen Eisenstadt Neunkirchen mit Stadtzentrum und Zoo um anschließend in Reinheim – Bliesbruck noch die Überreste der römischen Besiedlung zu erkunden. Im letzten Teil der Flusserkundung stellte der Autor noch Blieskastel, Homburg - Beeden mit seinem Naturschutzgebiet und Saargemünd vor, wo die Blies auch in die Saar mündet.

 

Mit ausgewogenem Kommentar und eindrucksvollen Bildern gelang es Lothar Fernsner die Blies ins rechte Licht zu rücken. Dass die Reihenfolge der gezeigten Städte und Plätze nicht chronologisch erfolgte war vom Autor gewollt. - 2013, Mini - DV, Format 4:3, 29 Minuten

 

Mit dem Beitrag - Deutschlands älteste Stadt – zeigte der Autor auf humorvolle Weise (Kommentar & Musik) was passiert wenn Filmer eine Stadt unsicher machen. Ganz nebenbei gab es, trotz aller Heiterkeit, auch viele Informationen zur Stadt und ihrer Architektur. - 2015, HDV, Format 16:9, 14 Minuten

 

Der Jahreszeit entsprechend gab es als dritten Film – Hurra es hat geschneit – weiße Pracht bis zum Ab-winken. Die Winterlandschaft um Obermaisenstein im Allgäu mit den angrenzenden Bergen stand im Mittel-punkt. Einen besonderen Kontrast bildete die Winterwanderung in der Breitachklamm bei Oberstdorf mit kuriosen Eisskulpturen. Die ruhigen stimmungsvollen Bilder wurden durch ansprechende Instrumentalmusik untermalt. Ein Kommentar wurde nicht vermisst. - 2014/15, HDV, Format 16:9, 7 Minuten.

 

 

Mit – Frühsommer – war der winterliche Ausflug schnell vergessen. Neben Landschaftsaufnahmen mit Flora und Fauna rund um das Meerfelder Maar, gab es auch romantisches Stadtflair in Cochem an der Mosel sowie im lothringischen Montenach und Rodemack zu bestaunen. - 2014, HDV, Format 16:9, 8 Minuten.

 

- Spiele mit dem Wind – entführte uns zum Dillinger Drachenfest im Spätsommer 2005. Bei diesem farbenfrohen Gewimmel am sonnigen Himmel schlug das Herz von Jung und Alt höher. Neben Fabelwesen, Tieren aller Art sowie Schmetterlingen, gab es Fluggeräte aus allen möglichen Materialien und Formen. Selbst Kite – Surfer auf Rädern gab es zu bestaunen. - 2005, DV, Format 4:3, 5 Minuten.

 

Nach so viel Farbenspiel sorgte der Beitrag – Fachwerk, Störche und Affen – für etwas ruhigere Bilder. Die an der Elsässischen Weinstraße gelegene Stadt Eguisheim mit Burg und St. Leo Kapelle, insbesondere aber die romantischen Gassen mit ihrer mittelalterlichen Bebauung, stand für „ Fachwerk und Störche “. Der Weinstraße folgend gab es einen Abstecher zum Affenberg unterhalb der Hochkönigsburg, mit ca. 200 freilebenden Berberaffen, bevor die Hochkönigsburg aus dem 12. Jahrhundert, von 1901 – 1908 wieder neu aufgebaut, bestaunt werden konnte. Erstaunlich was das Elsass alles zu bieten hat…. 

2015, HDV, Format 16:9 , 8 Minuten.

 

Als Zugabe zeigte Lothar Fernsner es noch die 1 Minuten - Sketche, - Dumm gelaaf - sowie - Die gute Fee - a.d.

 

 

Am 21. Februar zeigt Hans-Peter Fischer einen Film über Neuseeland

Der angekündigte Neuseeland-Film hatte viele Interessenten gefunden, also war das WinterQuartier gut besucht. Vor lauter Aktion hatte unser Fotograf vergessen rechtzeitig einige Aufnahmen zu machen - also erwischte er die Filmfreunde gerade noch vor dem Nachhauseweg.

Gleich vorweg, die beiden Österreicher Zwerger und Schoner waren nicht persönlich anwesend. Hans Peter Fischer hatte die BluRay's mit den Impressionen aus Neuseeland mit dabei. An diesem Abend wurde Teil 1 der Rundreise im Land der Kiwi`s vorgestellt.

 

Neuseeland besteht aus der Nord- und Südinsel, auch Mainland New Zealand genannt, die isoliert im südwestlichen Pazifischen Ozean liegen. Der nächste Nachbar ist Australien, genauer die Ostküste und Tasmanien. Zwischen 1600 km und 2100 km beträgt von hier aus die Entfernung zu den beiden Hauptinseln Neuseeland.

 

Im Teil 1 erkundeten Zwerger und Schoner die mit 151.215 qkm größere Südinsel welche durch die Cookstraße (an der engsten Stelle 23 km) von der 113.729 qkm großen Nordinsel getrennt ist. Grandiose Landschaftaufnahmen sowie Luftaufnahmen mit Drohne und Flugzeug zeigten die vielfältige Schönheit der Insel. Von den Südalpen mit 17 Gipfeln über 3000 m über das anschließende Mittelgebirge dem, bis zur Küste reichenden Regenwäldern sowie der Fjordlandschaft war alles vertreten. Ein professionell gesprochener Kommentar in Verbindung mit O-Ton und gelegentlicher Instrumentalmusik ergänzte ausgezeichnet die gezeigten Bilder. Lediglich in einer Szene demonstrierten die Autoren wie die Insel bei Wind und Regen „aussieht“.

 

Das Auditorium war sich einig, dass solche Aufnahmen (bei durchweg sonnigem Wetter) nur bei einer Erkundung der Inseln von einem halben Jahr (Transportmittel: Wohnmobil) möglich sind. Wer hat das schon als normaler Amateurfilmer .                                                                                                            a.d.

 

 

Arbeitsabend im Winterquartier - 7.3.2018

Kupferbergbau Düppenweiler - eine Bilderserie aus dem Film von Johannes Winter

 

Arbeitsabend - wir sichten Filmmaterial - Motto: ungeschnittene Filme

Der Abend versprach eine spannende Diskussion über grob geschnittenes Filmmaterial und was man daraus

machen könnte.

Es war auch so, nur unter geringer Beteiligung, denn die meisten Mitglieder waren krank. Aber die wenigen die gekommen waren ließen sich nicht davon abhalten fleißig zu diskutieren was man aus dem Film von Johannes machen könnte. Das Thema war eine Dokumentation über das Kupferbergwerk in Düppenweiler. Anbei ein paar Standbilder aus dem Film.

Auch hatte Johannes Winter einen alten 16mm Film auf Lager, der gefunden wurde von Lothar Fernsner. Abgefilmt und wieder zum Leben erweckt mit dem Titel ,,Der Deutsche Schäferhund''. Erstaunlich wie gut der Film von etwa 1950 noch erhalten war. Die Filmdose in der er gelagert wurde ist allerdings total verrostet.

Miguel Capacès ist seit geraumer Zeit daran alte Hi 8 Filme zu überspielen auf DVD und konnte uns an Hand eines mitgebrachten Filmes von der guten Qualität überzeugen.

Der Filmabend endete zu später Stunde mit einem neueren Film von Barbara Winter. „Mein Name ist Paula.“ Der bisherige Lebenslauf einer Hundedame. Und so war der Clubabend letztendlich nicht für die Katz.                         J.W.

 

Autorenabend mit Miguel Capacès - 21.3.2018

Miguel und Katalin stellen im WinterQuartier Filme vor - Licht aus - und dann gehts los

 

Im ersten Beitrag begleitete der Autor mit seiner Kamera eine Gruppe saarländischer und elsässischer Naturfreunde während eines gemeinsamen Wochenendes rund um den Petit Ballon, südwestlich von Wasserbourg im Elsass. Vom Naturfreundehaus in Rothenbrunnen ging es „per Pedes“ durch Feld und Flur rund um den Col de Petit Ballonund zum Hartmannviller Kopf mit den immer noch intakten Gräben und Unterständen aus dem ersten Weltkrieg. Die beeindruckende Gedenkstätte ist einem Unterstand gleich, in den Berg eingegraben. Weiträumig um die Gedenkstätte liegen die Grabfelder mit den Gefallenen aus allen Nationen.

Ein weiterer Ausflug führte nach Eguisheim mit seinen pittoresken Straßen, Plätzen, Fachwerkhäusern und der Burg mit der St.Leo Kapelle. Selbst ein Storchenpaar in seinem Nest durfte nicht fehlen. Dass 1002 Bruno von Eguisheim – Dagsburg in Eguisheim geboren wurde, 1049 als Papst Leo IX. das Zölibat und die kirchliche Trauung eingeführt haben soll, sei nur am Rande erwähnt.

 

Der Autor verzichtete auf Kommentar und ergänzte den O-Ton gelegentlich durch Instrumentalmusik. HDV, Format 16:9, Länge 30 Minuten, Juni 2017                                                                 a.d

 

 

Auch im Beitrag Nummer 2 mit dem Titel Les Adrets Jura war man auf Schusters Rappen unterwegs .Die einwöchige Wandertour der Naturfreunde Völklingen fand im Parc naturel régional du Haut Jura statt. Leider war der Wettergott den Wanderern nicht immer wohl gesonnen. Trotz allem gelang so manche Nah- bzw. Großaufnahme von Blüten und vielerlei Getier.Die Bildsequenzen folgten einer mystischen Erzählung von Katalin Capacés.

 

Der Film, 2004 mit High 8 aufgenommen und 2018 auf DV überspielt hatte von seiner Brillanz nichts eingebüßt. DV, Format 4:3, 18 Min., 2004             a.d.

 

 

Nach so viel Natur besuchten wir das vorweihnachtliche Budapest bei Nacht. Der Autor unterstützte die kontrastreichen Bilder durch dezenten O-Ton und stimmungsvolle musikalische Untermalung. Der Video-installation an der Frontseite der Kathedrale wurde zu viel Raum gegeben. Jeder sehnte sich nach mehr weih-nachtliches Budapest, insbesondere von der Fischer Bastei aus. HDV, Format 16:9, 13 Min., 2016              a.d.

 

Im letzten Beitrag ging es erneut zurück nach Frankreich, genauer in die Stadt Metz. Im Mittelpunkt des letzten Filmes stand das Centre Pompidou. Beeindruckend sowohl die Architektur des Gebäudes als auch die lichtdurchfluteten großzügigen Ausstellungsräume. Natürlich waren die Aufnahmen im Centre Pompidou überwiegend statisch. Für Abwechslung sorgten Fahraufnahmen mit dem „Bähnchen“ und der Besuch der Kathedrale, am Ende des Films.

Die Bildsequenz nach der Kathedrale mit einem Instrumental Titel von 3 Minuten kam etwas unerwartet für die Zuschauer. Der Autor verzichtete auf einen Kommentar und ersetzte gelegentlich den O-Ton durch Instrumental Musik. DV, Format 16 : 9, 2016                                                                                                                          a.d.

 

4.4.2018 - Treffen im WinterQuartier - Johannes stellt Filme vor

Bericht des Filmabends ist in Arbeit

Mitgliederversammlung am 18. April 2018