Neujahrsempfang im WinterQuartier - 10.1.2018

 

 

Der 1. Vorsitzende Johannes Winter begrüßte die 10 Mitglieder und 2 Gäste erst einmal mit einem Gläschen Sekt. In seiner kurzen Ansprache wünschte er den Anwesenden vor allem Gesundheit und weiterhin Spaß an der „Filmerei“. Als Schmankerl für den 1. Clubabend in 2018 hielt er einen Film vom KKC – Oberammergau parat.

 

Für einige Filmfreunde gab es mit - Berge, Seen & Kultur in Südtirol – von Knut Hagenauer ein Wiedersehen mit der Tiroler Bergwelt.

Knut Hagenauer hatte diverse Wandertouren in Südtirol zu einem 60 minütigen Streifen zusammengefügt. Bis auf wenige Sequenzen gab es nur Sonnenschein, egal aus welchem Jahr die Szenen stammten. So war es natürlich nicht verwunderlich dass Flora und Fauna nur im besten Licht präsentiert wurden. Man merkte dass der Autor vor allem Blumen und Wasser liebte. Verschiedene Wanderziele in Form von Kirchen oder Kapellen kamen indes oft etwas zu kurz. Die Touren in den verschiedenen „Bezirksgemeinschaften“ Südtirols wurden durch eingeblendete Karten angesagt. Apropos angesagt… der gute, aber oftmals zu kurze, Kommentar wurde etliche Male vom O- Ton überlagert. Auch starke Windgeräusche wirkten störend, war das Murmeltier auch noch so fotogen oder das Bergpanorama grandios.

Trotz allem ein hervorragender Film, wir freuen uns auf den nächsten. Vielen Dank an Knut Hagenauer für den schönen Filmabend.                                                                                               a.d.

24.01.2018 Filmabend mit Autoren des KKC Oberammergau

Begonnen wurde mit digitalisierten S8 – Filmen, Format 4:3, aus den 70gern, von Friedel Grawe.

 

Im Film „Ein Tag auf kurzen Beinen“ schilderte ein Kurzhaardackel das alltägliche Leben, seine Vorlieben und Sehnsüchte aus seiner Sicht. Die Kamera begleitete ihn – in Augenhöhe – ob im Sommer, im Winter, im Urlaub oder gar beim Wasserlassen am Lieblingsbaum. Die sehr farbenfrohen Aufnahmen wurden mit humorvollem Kommentar, mit bayrischem Einschlag, famos ergänzt. Ein Film ohne Verfallsdatum, 15 Minuten.

 

Die vielfältige Fauna und Flora auf kleinstem Raum wurde mit „Ein Fleckchen Wiese, Nur?“ sehr detailliert und mit vielen Makroaufnahmen dokumentiert. Man merkte dass der Autor der Natur sehr verbunden ist, was bei der Hochmoorlandschaft um Oberammergau wohl nur zu verstehen ist. Erstaunlich die Fülle an Käfern, Raupen, Spinnen, Faltern und Vögeln. Die Vertonung mit Musik und Kommentar sorgte für Abwechslung in dem 15 - minütigen Beitrag.

 

„Schweine gibt es überall, nicht nur im Schweinestall…“ so das Lied, das Friedel Grawe mit beeindruckenden Bildern von wildem Müll in Feld und Flur, rauchenden Schloten und ekligen Abwässern bildlich umsetzte. Erschreckend dass die gezeigten Bilder sowie dieser Song auch heute, im Jahre 2018, immer noch aktuell sind. Ein zeitloser Film, sowohl mit den brillanten Bildern als auch mit dem Thema. Länge 5 Minuten.

 

Mit dem Kurzfilm „Als sie scharf war kam der Schock“ führte uns der Autor an der Nase herum. Am maritimen Strand ein Mann der aufmerksam seine Umgebung, insbesondere die Bikini–Schönheiten, beobachtet. Eine wohlproportionierte Dame im Bikini hatte er besonders im Visier. Leider verhinderte die leicht angelaufene Brille den klaren Durchblick. Also flugs die Brille geputzt und …. ach du Graus, wie sieht denn die jetzt aus … von wegen heiße Bikinibraut. Einfache Idee gut umgesetzt. Länge 3 Minuten.

 

Nach so viel Nostalgie gab es noch einen besonderen Happen in Form eines Wanderurlaubs auf der Insel Elba. Das Ganze als BluRay im Format 16:9.

 

Der Autor machte mit seiner Frau insgesamt 4 Wanderungen auf der Isola D`Elba. Die erste fand im Süd-westen der Insel, zwischen Marina di Campo und Camponell‘Elba statt. Neben den langen Sandstränden bezauberten vor allem das pittoreske Zentrum in Camponell D‘Elba. Die zweite Tour führte von Rionell Elba über den Monte Castelle nach Porto Azzurro im Osten der Insel. Bei der dritten Wanderung ging es von Marciana, im Südwesten der Insel, zum 1018 m hohen Monte Capanne, wo der Aufstieg durch eine tolle Panoramaussicht über die Insel belohnt wurde. Zum Abschluss dieses Ausfluges gab es anschließend in Marciana das Elbanische Kastanienbier. Gestartet wurde in Marciana Marina westwärts unmittelbar am Strand entlang nach San Andrea. Bei dieser Strandtour hatte man gute Sicht auf die unbewohnte Insel Monte Christo. Neben tollen Bildern von Fauna und Flora, geschichtsträchtigen Häusern und Kirchen gab es auch viele Informationen zur Geschichte der Insel, ihren Bewohnern und zu Napoleon, der auf Elba im Exil leben musste. Der 34-minütige Film war sehr informativ und kurzweilig.                                                                                   a.d.

 

 

Autorenabend mit Lothar Fernsner - 7. Februar 2018

 

 

Neun Mitglieder und drei Gäste hatten sich im „ Winterquartier “ eingefunden um die Filmschau von Lothar Fernsner zu genießen.

 

Begonnen wurde mit - Entlang der Blies - von der Quelle bis zur Mündung. Startpunkt der Reise, entlang des längsten Flusses des Saarlandes, war Tholey mit der Abtei und dem Schaumberg. Weitere Stationen waren der Ostermarkt in St. Wendel und die Mühle in Breitfurt, ca. 4 km südlich von Blieskastel. Zurück ging es wieder nach Ottweiler mit dem Wehrturm und seinem „Schlösschen“, zur ehemaligen Eisenstadt Neunkirchen mit Stadtzentrum und Zoo um anschließend in Reinheim – Bliesbruck noch die Überreste der römischen Besiedlung zu erkunden. Im letzten Teil der Flusserkundung stellte der Autor noch Blieskastel, Homburg - Beeden mit seinem Naturschutzgebiet und Saargemünd vor, wo die Blies auch in die Saar mündet.

 

Mit ausgewogenem Kommentar und eindrucksvollen Bildern gelang es Lothar Fernsner die Blies ins rechte Licht zu rücken. Dass die Reihenfolge der gezeigten Städte und Plätze nicht chronologisch erfolgte war vom Autor gewollt. - 2013, Mini - DV, Format 4:3, 29 Minuten

 

Mit dem Beitrag - Deutschlands älteste Stadt – zeigte der Autor auf humorvolle Weise (Kommentar & Musik) was passiert wenn Filmer eine Stadt unsicher machen. Ganz nebenbei gab es, trotz aller Heiterkeit, auch viele Informationen zur Stadt und ihrer Architektur. - 2015, HDV, Format 16:9, 14 Minuten

 

Der Jahreszeit entsprechend gab es als dritten Film – Hurra es hat geschneit – weiße Pracht bis zum Ab-winken. Die Winterlandschaft um Obermaisenstein im Allgäu mit den angrenzenden Bergen stand im Mittel-punkt. Einen besonderen Kontrast bildete die Winterwanderung in der Breitachklamm bei Oberstdorf mit kuriosen Eisskulpturen. Die ruhigen stimmungsvollen Bilder wurden durch ansprechende Instrumentalmusik untermalt. Ein Kommentar wurde nicht vermisst. - 2014/15, HDV, Format 16:9, 7 Minuten.

 

 

Mit – Frühsommer – war der winterliche Ausflug schnell vergessen. Neben Landschaftsaufnahmen mit Flora und Fauna rund um das Meerfelder Maar, gab es auch romantisches Stadtflair in Cochem an der Mosel sowie im lothringischen Montenach und Rodemack zu bestaunen. - 2014, HDV, Format 16:9, 8 Minuten.

 

- Spiele mit dem Wind – entführte uns zum Dillinger Drachenfest im Spätsommer 2005. Bei diesem farbenfrohen Gewimmel am sonnigen Himmel schlug das Herz von Jung und Alt höher. Neben Fabelwesen, Tieren aller Art sowie Schmetterlingen, gab es Fluggeräte aus allen möglichen Materialien und Formen. Selbst Kite – Surfer auf Rädern gab es zu bestaunen. - 2005, DV, Format 4:3, 5 Minuten.

 

Nach so viel Farbenspiel sorgte der Beitrag – Fachwerk, Störche und Affen – für etwas ruhigere Bilder. Die an der Elsässischen Weinstraße gelegene Stadt Eguisheim mit Burg und St. Leo Kapelle, insbesondere aber die romantischen Gassen mit ihrer mittelalterlichen Bebauung, stand für „ Fachwerk und Störche “. Der Weinstraße folgend gab es einen Abstecher zum Affenberg unterhalb der Hochkönigsburg, mit ca. 200 freilebenden Berberaffen, bevor die Hochkönigsburg aus dem 12. Jahrhundert, von 1901 – 1908 wieder neu aufgebaut, bestaunt werden konnte. Erstaunlich was das Elsass alles zu bieten hat…. 

2015, HDV, Format 16:9 , 8 Minuten.

 

Als Zugabe zeigte Lothar Fernsner es noch die 1 Minuten - Sketche, - Dumm gelaaf - sowie - Die gute Fee - a.d.

 

 

Am 21. Februar zeigt Hans-Peter Fischer einen Film über Neuseeland

Der angekündigte Neuseeland-Film hatte viele Interessenten gefunden, also war das WinterQuartier gut besucht. Vor lauter Aktion hatte unser Fotograf vergessen rechtzeitig einige Aufnahmen zu machen - also erwischte er die Filmfreunde gerade noch vor dem Nachhauseweg.

Gleich vorweg, die beiden Österreicher Zwerger und Schoner waren nicht persönlich anwesend. Hans Peter Fischer hatte die BluRay's mit den Impressionen aus Neuseeland mit dabei. An diesem Abend wurde Teil 1 der Rundreise im Land der Kiwi`s vorgestellt.

 

Neuseeland besteht aus der Nord- und Südinsel, auch Mainland New Zealand genannt, die isoliert im südwestlichen Pazifischen Ozean liegen. Der nächste Nachbar ist Australien, genauer die Ostküste und Tasmanien. Zwischen 1600 km und 2100 km beträgt von hier aus die Entfernung zu den beiden Hauptinseln Neuseeland.

 

Im Teil 1 erkundeten Zwerger und Schoner die mit 151.215 qkm größere Südinsel welche durch die Cookstraße (an der engsten Stelle 23 km) von der 113.729 qkm großen Nordinsel getrennt ist. Grandiose Landschaftaufnahmen sowie Luftaufnahmen mit Drohne und Flugzeug zeigten die vielfältige Schönheit der Insel. Von den Südalpen mit 17 Gipfeln über 3000 m über das anschließende Mittelgebirge dem, bis zur Küste reichenden Regenwäldern sowie der Fjordlandschaft war alles vertreten. Ein professionell gesprochener Kommentar in Verbindung mit O-Ton und gelegentlicher Instrumentalmusik ergänzte ausgezeichnet die gezeigten Bilder. Lediglich in einer Szene demonstrierten die Autoren wie die Insel bei Wind und Regen „aussieht“.

 

Das Auditorium war sich einig, dass solche Aufnahmen (bei durchweg sonnigem Wetter) nur bei einer Erkundung der Inseln von einem halben Jahr (Transportmittel: Wohnmobil) möglich sind. Wer hat das schon als normaler Amateurfilmer .                                                                                                            a.d.

 

 

Arbeitsabend im Winterquartier - 7.3.2018

Kupferbergbau Düppenweiler - eine Bilderserie aus dem Film von Johannes Winter

 

Arbeitsabend - wir sichten Filmmaterial - Motto: ungeschnittene Filme

Der Abend versprach eine spannende Diskussion über grob geschnittenes Filmmaterial und was man daraus

machen könnte.

Es war auch so, nur unter geringer Beteiligung, denn die meisten Mitglieder waren krank. Aber die wenigen die gekommen waren ließen sich nicht davon abhalten fleißig zu diskutieren was man aus dem Film von Johannes machen könnte. Das Thema war eine Dokumentation über das Kupferbergwerk in Düppenweiler. Anbei ein paar Standbilder aus dem Film.

Auch hatte Johannes Winter einen alten 16mm Film auf Lager, der gefunden wurde von Lothar Fernsner. Abgefilmt und wieder zum Leben erweckt mit dem Titel ,,Der Deutsche Schäferhund''. Erstaunlich wie gut der Film von etwa 1950 noch erhalten war. Die Filmdose in der er gelagert wurde ist allerdings total verrostet.

Miguel Capacès ist seit geraumer Zeit daran alte Hi 8 Filme zu überspielen auf DVD und konnte uns an Hand eines mitgebrachten Filmes von der guten Qualität überzeugen.

Der Filmabend endete zu später Stunde mit einem neueren Film von Barbara Winter. „Mein Name ist Paula.“ Der bisherige Lebenslauf einer Hundedame. Und so war der Clubabend letztendlich nicht für die Katz.                         J.W.

 

Autorenabend mit Miguel Capacès - 21.3.2018

Miguel und Katalin stellen im WinterQuartier Filme vor - Licht aus - und dann gehts los

 

Im ersten Beitrag begleitete der Autor mit seiner Kamera eine Gruppe saarländischer und elsässischer Naturfreunde während eines gemeinsamen Wochenendes rund um den Petit Ballon, südwestlich von Wasserbourg im Elsass. Vom Naturfreundehaus in Rothenbrunnen ging es „per Pedes“ durch Feld und Flur rund um den Col de Petit Ballonund zum Hartmannviller Kopf mit den immer noch intakten Gräben und Unterständen aus dem ersten Weltkrieg. Die beeindruckende Gedenkstätte ist einem Unterstand gleich, in den Berg eingegraben. Weiträumig um die Gedenkstätte liegen die Grabfelder mit den Gefallenen aus allen Nationen.

Ein weiterer Ausflug führte nach Eguisheim mit seinen pittoresken Straßen, Plätzen, Fachwerkhäusern und der Burg mit der St.Leo Kapelle. Selbst ein Storchenpaar in seinem Nest durfte nicht fehlen. Dass 1002 Bruno von Eguisheim – Dagsburg in Eguisheim geboren wurde, 1049 als Papst Leo IX. das Zölibat und die kirchliche Trauung eingeführt haben soll, sei nur am Rande erwähnt.

 

Der Autor verzichtete auf Kommentar und ergänzte den O-Ton gelegentlich durch Instrumentalmusik. HDV, Format 16:9, Länge 30 Minuten, Juni 2017                                                                 a.d

 

 

Auch im Beitrag Nummer 2 mit dem Titel Les Adrets Jura war man auf Schusters Rappen unterwegs .Die einwöchige Wandertour der Naturfreunde Völklingen fand im Parc naturel régional du Haut Jura statt. Leider war der Wettergott den Wanderern nicht immer wohl gesonnen. Trotz allem gelang so manche Nah- bzw. Großaufnahme von Blüten und vielerlei Getier.Die Bildsequenzen folgten einer mystischen Erzählung von Katalin Capacés.

 

Der Film, 2004 mit High 8 aufgenommen und 2018 auf DV überspielt hatte von seiner Brillanz nichts eingebüßt. DV, Format 4:3, 18 Min., 2004             a.d.

 

 

Nach so viel Natur besuchten wir das vorweihnachtliche Budapest bei Nacht. Der Autor unterstützte die kontrastreichen Bilder durch dezenten O-Ton und stimmungsvolle musikalische Untermalung. Der Video-installation an der Frontseite der Kathedrale wurde zu viel Raum gegeben. Jeder sehnte sich nach mehr weih-nachtliches Budapest, insbesondere von der Fischer Bastei aus. HDV, Format 16:9, 13 Min., 2016              a.d.

 

Im letzten Beitrag ging es erneut zurück nach Frankreich, genauer in die Stadt Metz. Im Mittelpunkt des letzten Filmes stand das Centre Pompidou. Beeindruckend sowohl die Architektur des Gebäudes als auch die lichtdurchfluteten großzügigen Ausstellungsräume. Natürlich waren die Aufnahmen im Centre Pompidou überwiegend statisch. Für Abwechslung sorgten Fahraufnahmen mit dem „Bähnchen“ und der Besuch der Kathedrale, am Ende des Films.

Die Bildsequenz nach der Kathedrale mit einem Instrumental Titel von 3 Minuten kam etwas unerwartet für die Zuschauer. Der Autor verzichtete auf einen Kommentar und ersetzte gelegentlich den O-Ton durch Instrumental Musik. DV, Format 16 : 9, 2016                                                                                                                          a.d.

 

4.4.2018 - Treffen im WinterQuartier - Johannes stellt Filme vor

 

04.04.2018 Offener Abend

 

Nach vielen Jahren gab es mal wieder einen “Offenen Abend“ an dem über Gott und Welt, Programmge-staltung oder das allgemeine Clubleben diskutiert werden kann. Insgesamt 10 Mitglieder und ein Gast hatten sich im „Winterquartier“ eingefunden um die Möglichkeiten zu nutzen.

 

Nach kurzer Begrüßung durch den Hausherrn u. 1. Vorsitzenden kam man gleich zu dem Thema Clubleben, sowie Zukunft des Clubheim – Saarbrücken, da dieser Top in der Einladung zur Mitgliederversammlung, am 18. April 2018, aufgeführt war. Die sehr lebhafte, dennoch sachliche Diskussion hatte zum Ergebnis dass in der Mitgliederversammlung eine endgültige Entscheidung zur weiteren Nutzung des Clubheims fallen muss.

 

Damit bei aller Wortgefechte das Hobby Filmen nicht zu kurz kam, zeigte Johannes Winter zwei Filme über Vergängliches und einen Film von Barbara Winter über die filmische Übersetzung eines Frühlingsgedichtes.

 

Begonnen wurde mit der Reportage “Unser täglich Brot“ in der die traditionelle Herstellung von Brot mit Sauerteig und holzbefeuertem Backofen sehr detailliert dargestellt wurde. Ein besonderes Highlight war das Entfernen der Glut mit einem feuchten Feudel ( Stiel mit feuchtem Lappen ), auf Saarländich: Huddeln .

 

Nur mit viel Liebe zum Handwerk und den alten Traditionen kann man die körperliche Anstrengung bei der Herstellung von Brot und Kuchen backen. Die mundartlichen Erklärungen des Bäckers waren jedenfalls lehrreich, hatte man doch schon vieles vergessen da heute das meiste Brot in Fabriken gefertigt wird…

Blue Ray, Format 16:9, 20 Minuten

 

Eine ebenfalls fast vergessene Tradition wurde mit „Bet Glock - Bet Glock, wend nit laud dann rappelt et doch“ im Film Nr. 2 dokumentiert. Kinder ersetzen an Ostern von Karfreitag bis Samstagabend mit ihren Raschpeln die Kirchenglocken, die nach alter Überlieferung, zur Visite nach Rom gebracht wurden….

DV, Format 4:3, 20 Minuten.

 

Im letzten Beitrag von Barbara Winter wurde mit “Frühlingserwachen“ ein Frühlingsgedicht in Bildsprache übersetzt. Der von der Autorin selbst gesprochene Text wurde durch ruhige Aufnahmen in Feld und Flur, mit vielen Großaufnahmen, ergänzt. 2017, Blue Ray, Format 16:9, 3 Minuten a.d.

 

 

 

Mitgliederversammlung am 18. April 2018

 

Mitgliederversammlung

 

Die Versammlung fand im Clubheim SVC - Saarbrücken statt. Insgesamt 11 Mitglieder/innen waren der Einladung gefolgt. Nach Begrüßung, Totenehrung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Verlesung der Niederschrift der Mitgliederversammlung 2017 folgten die Berichte des 1. Vorsitzenden und Kassierers. Die Kassenprüfer bestätigten die ordnungsgemäße Führung des Kassenbuches und Vollzähligkeit der Belege. Dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig entsprochen. Die weiteren Tagesordnungspunkte bezogen sich im Wesentlichen auf den fristgerecht gestellten und vorliegenden Antrag auf :

 

a) Aufgabe des Clubheims, da keine regelmäßige Betreuung der Räumlichkeiten mehr garantiert ist.

 

b) Auflösung des SVC – Saarbrücken, da mit dem Wegfall des Clubheims der räumliche Bezug entfällt.

 

des Dienstältesten Clubmitglieds.

 

Die sehr sachlich geführte Diskussion der anwesenden Mitglieder/innen ergab, dass durch die zunehmende Überalterung der Mitglieder und damit verbundener gesundheitlicher Probleme ein aktives Clubleben, wie in den vergangenen 55 Jahren nicht mehr möglich ist. Auch die Unterhaltung und Betreuung des Clubheims kann nicht mehr kontinuierlich gewährleistet werden. So wurde der Antrag zur Aufgabe des Clubheims zum 31. Mai 2018 einstimmig angenommen. Dem Antrag auf satzungsgemäße Auflösung des SVC – Saarbrücken wurde mit 10 Ja und 1 Enthaltung entsprochen. Zum Liquidator wurde einstimmig der 1. Vorsitzende ernannt.           a.d.

 

Autorenabend mit Lothar Höhne am 2. Mai 2018

im „Winterquartier“ in Schwalbach

 

Der Autor entführte uns in das Mündungsgebiet von Kickapoon River, Wisconsin River und Mississippi bei Prairie du Chien an der Grenze von Wisconsin zu Minnesota, zu einer Rundfahrt mit einem Paddlewheel - Steamer. Viel gab es zu sehen und zu beobachten. Vor allem die Eisenbahn – Drehbrücken, in vielen Teilen der USA zu sehen, waren ein besonderes Erlebnis. Ungewohnt auch das man auf dem Mississippi genau auf der Grenze zwischen Minnesota (östlich) und Wisconsin (westlich) rumschippern kann. Wieder an Land gab es noch einen Abstecher in den Wyalusing State Park mit den Grabhügeln der Native Americans in Form von Bären.

L. Höhne ist es sehr gut gelungen das originale High Acht Videomaterial aus dem Jahre 1993, zu digitalisieren und durch neuen Schnitt, Kommentar und Musik zu auf Blue Ray–Format zu „pimpen“. Format 4:3, 17 Minuten. a.d.

Im zweiten Beitrag war wieder Wasser, in Form von Schnee, angesagt. “Der erste Schnee“ im heimischen Garten wurde frühmorgens mit der Kamera dokumentiert. In sehr schönen Bildsequenzen mit Gegenlicht und Blüten als Farbtupfer, setzte er die jungfräuliche weiße Pracht ins rechte Licht. Die zauberhafte Stimmung bedurfte mit Recht keines Kommentars. 01.12.2017, Blue Ray, Format 16:9, 3,30 Minuten a.d.

Mit “Schnee im Advent” stellte der Autor den morgendlichen Adventsmarkt in Saarbrücken vor. Da die Buden erst öffneten und nur wenige Besucher bereits vor Ort waren konnten manche Details in aller Ruhe und sehr ausführlich gezeigt werden. 10.12.2017, Blue Ray, Format 16:9, 7,30 Minuten. a.d.

„Besuch aus Milwaukee“ war der vierte Beitrag von L. Höhne. Es handelte sich um ein Familien-Treffen mit der Schwester des Autors die als Marienschwester im Schoenstatt Center Milwaukee lebt und im Schönstatt – Zentrum Liebfrauenhöhe, bei Vallendar, zu Besuch weilte. Natürlich wurde die weitläufige Einrichtung mit der obligatorischen Schönstatt – Kapelle (steht weltweit an allen Provinzhäusern) und der Burgartigen Anbetungskirche mit der Kamera erkundet. Natürlich blieb dennoch genug Zeit für Kaffee und Kuchen. Geschickt fügte er Aufnahmen von einem Treffen mit der Schwester im Schönstatt–Haus in Oberkirch mit ein. Dank des launigen Kommentars erfuhr man so manches über die Schönstatt–Häuser bzw. Zentren und der von Pater Kentenich gegründeten Schönstatt Bewegung. 2014 / 2015, Blue Ray, Format 16:9, 13 Minuten. a.d.

Münstereifel im Schnelldurchgang” Hier zeigte der Autor gekonnt wie man einen Zwischenhalt in dem romantischen Städtchen nutzen kann. Das Licht des Spätnachmittags reichte um die markantesten Gebäude und Winkel dem Betrachter näher zu bringen. Neben Werther Tor, Orchinger Turm, mittelalterlichen Stadtumwehrung, dem roten Rathaus, den vielen gut erhaltenen Fachwerkhäuser und der Stiftskirche mit dem riesigen Taufstein von 1619, blieb noch Zeit an der Erft Halt zu machen. Hier faszinierten die kleinen grünen Männchen von Pat Mallet und die kleinen roten Figuren von Schülern der Friedrich – Haass – Hauptschule von Bad Münstereifel. Natürlich blieb noch Zeit im Brauhaus der Stadt eine kleine Wegzehrung einzunehmen.2015, Blue Ray, Format 16:9, 6,12 Minuten a.d.

 

Der unterhaltsame Filmabend schloss mit Momentaufnahmen des weithin bekannten “Saar–Spektakel Saarbrücken“. Neben diversen Vor- Zwischen- und Endläufen der Drachenboote über eine Distanz von 240 Metern, Fährboot – Service des Technischen Hilfswerkes an der alten Saarbrücke sowie Grill–Rundbooten in den Pausen gab es auch allerhand Trubel entlang “der Ufermeile“ zu beobachten. Wie gewohnt wurden die bewegten Bilder sowohl mit Musik als auch Kommentar ergänzt. 2017, Blue Ray, Format 16:9, 12 Minuten. a.d.

 

16.05.2018 Mittwoch    Autorenabend mit Norbert Lohmann

 

Den vorletzten Clubabend des SVC – SB nutzte Norbert Lohmann um einige Highlights seines Filmschaffens der letzten 15 Jahre zu präsentieren.

 

Zum Einstieg gab es „Venedig – Gesamtkunstwerk mit nassen Füßen“ aus dem Jahre 2016, in einer ungewohnten Fassung. Der Autor setzte, wie zu Zeiten von Normal- und Super 8mm, auf die Bildsprache. Mit einer venezianischen Bootsparade, dem lebhaften Gondelverkehr in den Kanälen, Palästen und Brücken zeigte er eindringlich dass Venedig zu einem Freilichtmuseum verkommen ist. Insbesondere der Panorama - Blick über die Stadt mit den Kreuzfahrtschiffen im Hintergrund, machte das Dilemma überdeutlich. Norbert Lohmann verkniff sich, zur Verwunderung der Zuschauer, jeglichen Kommentar. Lediglich O–Ton und dezente Instrumentalmusik ergänzten die stimmungsvollen Bilder.

 

Nasse Füße waren zwar nicht zu sehen doch Venedig versinkt allmählich im bereits seit Jahren steigenden Meeresspiegel. Auch die Besuchermassen von den Kreuzfahrtschiffen geben der Stadt den Rest. Immer weniger Einheimische können noch in der Stadt Wohnraum finden da alle verfügbaren Gebäude zur Beherbergung von Touristen herhalten müssen. HDV, Format 16:9, 14 Minuten

 

Im zweiten Beitrag aus dem Jahre 2005 ging es mit Vital – Reisen mit „Algarve und Lissabon“ nach Portugal, am äußersten westlichen Zipfel Europas gelegen. Der Film, als Werbefilm für Vital – Reisen konzipiert, zeigte in unterhaltsamer Art die schönsten Strände, malerischsten Dörfer, lukullische Köstlichkeiten, ausgiebig die Hauptstadt Lissabon und natürlich die Exklusivität der Hotels und üppige Verpflegung. Die Bilder wurden durch gekonnten Kommentar, Musik und O–Ton ergänzt. DV, Format 4:3, 40 Minuten

 

Film Nr. 3 war eine Reportage über „Die Figaro – Bande“ , eine Tanzformation aus Jugendlichen im Alter von 12–18 Jahren. In eindrucksvollen Bildern wurde die intensive Probenarbeit gezeigt. Die Interviews mit den jungen Tänzer/innen und Trainern gaben Einblicke über Motivation, Trainingsfleiß und Ziele. Die Belohnung für alle diese Mühen war der Aufstieg in die Bundesliga in der Sparte Formationstanz. Der Film lief erfolgreich auf Landes- und Bundeswettbewerben des Bund Deutscher Filmautoren ( BDFA ). DV, Format 4:3, 19 Minuten.

 

Ein ebenfalls auf Landes- und Bundeswettbewerben des BDFA erfolgreicher Film von Norbert Lohmann war „Erinnerungen“ aus dem Jahre 2005. Aus Bildern und Dias stellte er die Chronologie ihrer (Norbert & Christa) erfolgreichen Besteigung des 4478 Meter hohen Matterhorns 1964 vor. Unterstützt durch musikalische Untermalung und informativem Kommentar vermittelte die flüssige Bildfolge den Eindruck einer „gefilmten Reportage“. DV, Format 4:3, 11 Minuten.

 

Und noch`n Gedicht…. nein ein ebenfalls prämierter Film von Norbert & Holger Lohmann aus dem Jahre 2010. Mit „3 Tage im Februar“ gab es eine Reportage über den Flughafen Saarbrücken im „Schneechaos 2010“. Sehr anschaulich ist es den beiden Autoren gelungen das Räumen der Landebahnen bei Tag und Nacht sowie das Enteisen eines Fliegers zu zeigen. DV, Format 4:3, 9 Minuten.

 

Mit „Freizeit in lindgrün“ stellte der Autor die Arbeit der ehrenamtlichen Damen in der Winterberg–Klinik – Saarbrücken vor. Wie auch in vielen anderen Krankenhäusern auch übernehmen die Damen der ökumenischen Krankenhaushilfe (in ihren lindgrünen Kitteln) Arbeiten für die das Pflegepersonal keine Zeit hat wie z.B. einen Patienten mit dem Rollstuhl zu einer Röntgenuntersuchung zu bringen, Zeitung oder Telefonkarte besorgen usw.

DV, Format 4:3, 3 Minuten.

 

Zum Schluss gab es das besondere Schmankerl…. Mit der „Wuppertaler Schwebebahn“, einem alten Super 8 Film, auf DV, Format 4:3, überspielt. Ein zeitloses Dokument einer genialen und zuverlässigen Lösung des Verkehrsproblems.                                                   a.d.